Cityroller gibt es viele. „Scuddy“ von Tim Ascheberg und Jörn Jacobi aus Lübeck ist allerdings etwas Besonderes. Der dreirädrige City-Flitzer lässt sich auf die Größe einer Getränkekiste zusammenklappen – und für die beiden Gründer ist damit noch nicht Schluss. Durch Weiterentwicklungen wollen Sie den Scuddy-Roller im zusammengeklappten Zustand auf die Größe eines Aktenkoffers bringen. Bis dahin haben die beiden aber noch einiges an Arbeit vor sich. Mit bis zu 35 km/h durch die Stadt düsen kann man mit Scuddy aber bereits heute. Mit ihrem Cityroller sind die Gründer morgen Abend bei Die Höhle der Löwen auf Vox zu Gast. Um mit ihrem Pitch bei den Löwen landen zu können, haben sich die beiden Freunde etwas ganz besonderes ausgedacht.


Scuddy: Jörn Jacobi (l.), Tim Ascheberg (r.), Löwe Frank Thelen Foto: VOX / Bernd-Michael Maurer
Scuddy: Jörn Jacobi (l.), Tim Ascheberg (r.), Löwe Frank Thelen
Foto: VOX / Bernd-Michael Maurer

Scuddy: Der Elektroroller für Pendler

Die Grundidee hinter Scuddy war, einen praktischen Elektroflitzer für Berufspendler zu entwickeln. Daher kam auch der Gedanke, den Elektro-Cityroller faltbar zu machen. Denn so kann er überall kostenlos im Nahverkehr mitgenommen werden und ist so Ideal für die sogenannte „letzte Meile“, also den Weg von der Nahverkehrshaltestelle zur Arbeit oder nach Hause. Aber inzwischen gehören auch Segler und Camper zu den Hauptabnehmern von Scuddy-Rollern.

Günstig ist das Vergnügen nicht. Für 4500 Euro geht Scuddy in dem Onlineshop des Unternehmens über den virtuellen Ladentisch. Ein Einstiegmodell ist für knapp 1000 Euro zu haben. Dafür betonen die Erfinder, dass die Unterhaltskosten für den Roller extrem gering sind: „Nur 66 Euro für die Versicherung im Jahr und nur zwölf Cent pro Akku-Ladung. Damit kommt man über 30 Kilometer weit“, so Jacobi.


Scuddy Roller im Video

Mit bis zu 35 km/h durch die Stadt

Der Name „Scuddy“ kommt von der Lübecker Agentur Bachorski Design und ist eine Kombination aus „Scooter“ (englisch für Roller) und „Buddy“ (englisch für Kumpel). Der Scuddy-Roller ist je nach Version bis zu 35 km/h schnell. Um ihn zu fahren wird ein Führerschein der Klasse M benötigt, der ab 16 Jahren erworben werden kann. Die günstigere City-Variante wird bis zu 20 km/h schnell und kann nach bestandener Mofaprüfung bereits mit 15 Jahren gefahren werden. Ein 1500W-Motor (1000W in der City-Variante) und ein LiFePO4-Hochleistungsakku treiben den Scuddy an, während eine Generatorbremse am Hinterrad über die Bremsenergie den Akku wieder auflädt, um so die Reichweite zu erhöhen.

Scuddy bei Die Höhle der Löwen

Mit ihrem Scuddy-Roller sind Ascheberg und Jacobi direkt in die Höhle der Löwen geflitzt, um den Löwen ihre Erfindung vorzustellen. Besonders interessante Investoren waren für die beiden vor allem Frank Thelen und Jochen Schweizer. Thelen ist ein bekennender Fan der E-Mobilität, und auch Jochen Schweizer fand während des Pitches durchaus Spaß daran, den Scuddy probezufahren. Auch das Faltsystem sorgte für Begeisterung bei den Löwen.

Die Gründer von Scuddy haben für ihren Pitch bei Die Höhle der Löwen eine Entscheidung getroffen, die in der Show eine absolute Premiere ist. Sie bewerteten ihr Unternehmen mit 10 Euro und boten den Löwen eine Beteiligung von 10 Prozent für einen einzigen Euro an. Zu diesem Schritt entschlossen sie sich, als ihnen klar wurde, dass sie vom Kontakten und dem Netzwerk der Löwen viel mehr profitieren können als von ihrem Geld. Ob der Pitch der beiden Gründer erfolgreich war, können Sie morgen Abend bei der Ausstrahlung der aktuellen Folge von Die Höhle der Löwen verfolgen.

Scuddy im Onlineshop und bei Amazon kaufen

Der Scuddy-Roller und passendes Zubehör kann im Onlineshop des Unternehmens erworben werden. Aber auch bei Amazon gibt es die Variante bis 20 km/h zu kaufen.

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