Das Unternehmen Uber musste in letzter Zeit einige Rückschläge in Europa hinnehmen. So wurde es beispielsweise erst kürzlich von den Straßen Londons verbannt. In den USA dagegen floriert Uber. Während einer Rede auf dem Web Summit in Portugal gab Ubers Head of Product, Jeff Holden, bekannt, dass das Unternehmen ein Space Act Agreement mit der NASA unterschrieben hat. Das Ziel ist, bis 2020 fliegende Taxis in drei Städten zu etablieren.


Uber Elevate soll 2020 in drei Städten abheben

Entsprechende Pläne hat Uber schon länger. Der Dienst soll Uber Elevate heißen und vorerst in Dallas-Fort Worth, Dubai und Los Angeles verfügbar sein. Die NASA soll dabei das Kontrollsystem für den Luftverkehr bereitstellen.


In einem Video gibt Uber einen Einblick in die Funktionsweise von Uber Elevate. Genau wie bei dem konventionellen Uber Service würden die Nutzer eine App nutzen, um eines der fliegenden Taxis zu buchen. Uber gibt dann einen Pickup-Punkt bekannt. Im Video liegt dieser auf dem Dach eines hohen Gebäudes. Nach Angaben des Unternehmens wird die Fahrt von Los Angeles Flughafen LAX zum Staples Center damit von anderthalb Stunden auf einen Flug von einer halben Stunde Dauer reduziert. Das Video endet mit der Tagline „Closer than you think“.

 

Uber ist nicht das einzige Unternehmen, das fliegende Taxis etablieren will. Die Dienste würden auf sogenannte „vertical take-off and landing (VTOL)“-Luftfahrzeuge zurückgreifen, also solche, die in der Lage sind, wie ein Helikopter vertikal zu starten und zu landen. Dies vereinfacht die Landung erheblich, was dazu führen sollte, dass eine Vielzahl an potentiellen Pickup-Punkten zur Verfügung stehen. Uber hat sich mit den Unternehmen Aurora Flight Sciences, Pipistrel Aircraft, Embraer, Mooney und Bell Helicopter zusammengetan, um die entsprechenden Fahrzeuge entwerfen zu lassen. Diese sollen elektrisch betrieben werden und an dedizierten Ladestellen schnell und einfach aufgeladen werden können. Die größte Herausforderung hat Uber sich aber in der Preisfrage gestellt: Uber Elevate soll nicht viel teurer werden als UberX.

via Endgadget

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