Nach wie vor spielen viele Menschen Lotto und träumen immer wieder erneut vom großen Gewinn. Vor allem wenn der Jackpot mal wieder anschwillt, rückt die Million in greifbare Nähe. Die minimale Gewinnquote wird dabei regelmäßig ausgeblendet. Eine etwas zurückliegende forsa-Umfrage zeigt allerdings auch, dass lediglich jeder dritte Mann und jede vierte Frau nach einem Lottogewinn in Höhe von 10 Millionen Euro den Job gänzlich an den Nagel hängen würden.

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Spaß bei der Arbeit motiviert auch nach Lotto-Gewinn

Die Frage, welche Bedeutung die Arbeit für das Leben hat, muss sich jeder selbst beantworten. Obwohl der allgemeine Tenor eher negativer Natur ist, zeigt eine repräsentative Umfrage, dass gar nicht so viele Menschen mit ihrem Job unzufrieden sind. Anders kann man die Zahlen sonst nicht erklären. Lediglich 33 Prozent der befragten Männer und 25 Prozent der befragten Frauen, würden dem aktuellen Arbeitgeber nach einem Lottogewinn kündigen. Im Osten Deutschlands ist der Wunsch nach einem Bestehen-bleiben des Jobs etwas gelockerter.

Das Angebot einfach und schnell ein paar Lottozahlen zu tippen ist mittlerweile groß. Anbieter wie lottoland.com machen es den Spielern so angenehmen und einfach wie möglich. So kann man mittlerweile auch bequem über passende Smartphone Apps tippen und sich komfortabel über den Gewinn per Pushnachricht informieren lassen. Allerdings ist auch der Schalter am Kiosk um die Ecke nach wie vor ziemlich gut besucht. Trotz der lockenden Millionen-Gewinne würden viele Menschen ihrem Job treu bleiben. Besonders risikoscheu zeigen sich Familien. Schließlich weiß man nie, was trotz einem eventuellen Lottogewinn alles auf einen zu kommt. So würden gerade einmal 20 Prozent der Befragten mit Kindern ihren Job nach einem Lottogewinn aufgeben.

„Dabei reichen nach Angaben von Finanzexperten bereits fünf Millionen Euro aus, um mit einer vierköpfigen Familie ein sorgenfreies Leben auf gehobenem Level zu führen – ganz ohne Arbeit“, erklärt Axel Weber, Pressesprecher der Westdeutschen Lotterie, bezugnehmend auf die Ergebnisse der beauftragen forsa-Umfrage.

Spaß am Job fördert die Gesundheit

Neben der Risiko-Konstante, macht vielen Menschen die Arbeit aber auch einfach Spaß. Das wiederum tut übrigens auch dem Körper und zuletzt der Seele gut. Einer Stressstudie der Techniker Krankenkasse nach sind Menschen, die Spaß auf Arbeit haben seltener erschöpft und sind weniger empfänglich für Depressionen. Obwohl es immer stressiger und hektischer im Beruf und auch im Alltag zur Sache geht, kann die Arbeit dennoch Spaß machen. Mut machen auch Konzepte zukünftiger Arbeitsplätze. Hier übernimmt vor allem Hightech das Geschehen und sorgt für weniger Stress und mehr Spaß am Arbeitsplatz.

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1 Kommentar

  1. Tobias Claren

    8. Februar 2016 at 23:45

    Das halte ich für ein „Gerücht“.
    OK, die haben wohl selbst so geantwortet, allerdings ist hier stark zu vermuten dass sie da lügen.
    Evtl. sich selbst betrogen haben, und das „Glauben“.

    Beispielhaft ist da die 5Mio-Gewinnerin beim Jauch in der Klassenlotterie-Show.
    „Prahlte“ dann noch damit, dass sie den Laden behalten werde, und weiter dort arbeite. Weil sie scheinbar das Gefühl hatte, sich damit bei der arbeitenden Bevölkerung einschmeicheln zu müssen. Sie empfand es wohl als Beleidigung gegenüber den „Arbeitenden“, wenn sie angegeben hätte, die Arbeit aufzugeben.
    Heute, und nicht wirklich lange danach, hat sie die Arbeit aufgegeben, hat den Laden sogar verkauft, und ist nur noch am reisen etc..

    Die Befragten haben Angst man könne sie für „faul“ halten.
    Diese Einstellung nach der ein Mensch sich seine „Lebensberechtigung“ durch Arbeit verdienen muss.
    Keine Arbeit zu haben ist da ein Makel. Weniger wenn man Vermögen hat, und nicht „Harzt“, aber scheinbar trotzdem noch ein Makel.

    Solch eine Umfrage müssten Psychologen entwerfen, am Besten aus x Einzelfragen, die eine Art „Falle stellen“. Die diese Mechanismen umgehen.
    Evtl. unter Beobachtung von Kameras und Experten für Mikroexpessionen (Mimik…), Anschluss an einen Polygraphen („Lügendetektor“) etc..
    Letzterer muss gar nicht mal bewusste „lügen“ messen, sondern kann zeigen ob eine Frage eine Person emotional berührt. Man den Finger in eine Wnde steckt…..

    Es gibt Webseiten die stellen z.B. 17 Fragen bzw. Situationen.
    Einiger Leser kommnentieren dass auf sie ALLES zutreffe, darunter auch welche die danach heulen.
    Wenn man das schafft, dann hat man etwas bewegt.

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