Am »Solar Decathlon« nehmen regelmäßig 20 verschiedene Unis aus aller Welt teil, die im Zuge eines Vorentscheids ausgewählt werden. Fleißige Studententeams haben 2 Jahre lang Zeit, ein architektonisch und energietechnisch ausgereiftes Gebäude zu entwerfen, das seinen gesamten Energiebedarf allein aus Solarstrom deckt. Dieses Jahr gibt es wieder 4 innovative Gewinner, die sich satte Preisgelder teilen dürfen.


Der Sieger: Das NeighborHub aus der Schweiz / Foto: Solar Decathalon 2017

Die vier Gewinner des Solar Decathlons kurz vorgestellt

  • 4. Platz: Auf den mit 125.000 Dollar Preisgeld dotierten vierten Platz schaffte es das »SILO House«, die Abkürzung steht für »Smart Innovative Living Oasis«. Das Gebäude stammt aus der Ideenschmiede der Missouri University of Science and Technology, es vereint High Tech und Energieeffizienz mit diversen Anklängen an die traditionelle Farmhouse-Architektur. Mit dem Smartphone lassen sich sämtliche Funktionen bequem fernsteuern und kontrollieren.
  • 3. Platz: Für den dritten Platz strichen Studenten der University of California in Zusammenarbeit mit der University of Denver 150.000 Dollar ein. Ihr Projekt nennt sich »RISE« und ist dafür gedacht, auf kostengünstige und nachhaltige Weise Baulücken zu schließen. Das Gebäude besteht aus modularen Blöcken, die sich an die freien Grundstücke und die Ansprüche seiner späteren Bewohner anpassen lassen. Es ist also äußerst flexibel und besitzt sogar bewegliche Wände.
  • 2. Platz: Über das zweitplatzierte Haus durften wir euch bereits vergangenes Wochenende berichten, zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, dass es sich um einen zukünftigen Decathlon-Sieger handelte: Das »reACT« der University of Maryland war den Wettbewerbsveranstaltern 225.000 Dollar wert, es ist autark, lichterfüllt und produziert noch dazu nährstoffreiche Nahrung. Im Laufe der Zeit passt es sich mit seinen Funktionen an die Gewohnheiten seiner Bewohner an.
  • 1. Platz: Das »NeighborHub« aus der Schweiz errang den ersten Platz des Future-Contests und sicherte seinen Erfindern damit einen Betrag von 300.000 Dollar. Das Gebäude fällt nicht in die Sparte Einfamilienhaus, sondern es soll als umweltfreundlicher, nachbarschaftlicher Treffpunkt dienen. Besucher können sich dort ganz praktische Lösungen für sieben verschiedene Nachhaltigkeitsthemen anschauen: Wassermanagement, erneuerbare Energien, Biodiversität, ökologische Materialauswahl, Nahrung, Abfallmanagement und Mobilität. Hier geht es also sowohl um menschliche Gemeinschaft als auch um die Verbreitung eines umweltfreundlichen Lebensstils. Wir meinen: Ein würdiger Sieger!

Quelle: inhabitat.com

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