Teslas Superharger sollen sicherstellen, dass den Käufern der Elektroautos nicht unterwegs der Strom ausgeht. Innerhalb von dreißig Minuten kann die Batterie des Fahrzeugs soweit aufgeladen werden, dass sich die Reichweite um rund 270 Kilometer erhöht. Seit der erstmaligen Einführung im Jahr 2012 hat der Konzern bereits 5.400 dieser besonders leistungsfähigen Ladestationen errichtet. Diese erfreuen sich bei den Kunden auch großer Beliebtheit. Vielleicht sogar zu großer Beliebtheit, denn insbesondere in den Vereinigten Staaten gibt es immer wieder auch Streit um die verfügbaren Plätze. Tesla sah sich sogar gezwungen, eine Strafgebühr einzuführen, wenn Autos nach Abschluss des Ladevorgangs noch auf dem dafür vorgesehenen Stellplatz stehen. Noch in diesem Jahr soll daher das Netz an Superchargern weltweit massiv ausgebaut werden.


Foto: Alexis Georgeson / Tesla

Im Idealfall sollen die Autos an der heimischen Ladestation Strom bekommen

Wie Tesla nun offiziell bestätigte, soll das weltweite Netz innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt werden. Alleine in Kalifornien sollen demnach rund 1.000 neue Supercharger installiert werden. Zudem sollen bestehende Stationen durch weitere Ladepunkte ergänzt werden und besonders viel befahrene Routen mit extra großen Ladestationen versehen werden. Wie viele neue Supercharger außerhalb der Vereinigten Staaten neu installiert werden sollen, ist bisher nicht bekannt. Auch die Auswirkungen auf die Situation in Deutschland ist somit noch unklar. Tesla betont aber gleichzeitig, dass die Supercharger nur eine Ersatzlösung sind. Im Idealfall sollen die Autos auch weiterhin über Nacht an der heimischen Ladestation mit Energie versorgt werden.

Das neue Modell 3 soll für eine steigende Nachfrage nach Ladestationen sorgen

Zusätzlich sollen allerdings auch die Partnerladestationen massiv ausgebaut werden. Diese befinden sich beispielsweise an der Außenwand von Hotels oder Restaurants. Die Autos können dort geladen werden, während der Besitzer etwas isst oder in seinem Zimmer übernachtet. Bisher gibt es davon weltweit rund 9.000. Innerhalb eines Jahres soll das Netz nun auf über 15.000 Stationen wachsen. Insgesamt hat Tesla bisher mehr als 200.000 Elektroautos verkauft. Noch in diesem Jahr soll allerdings zusätzlich das Modell 3 auf den Markt kommen, das erstmals explizit für den Massenmarkt konzipiert wurde. Dementsprechend rechnet das Unternehmen mit massiv steigenden Absatzzahlen – und erweitert daher nun auch das Netz an öffentlichen Ladestationen.


Via: New Atlas

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