Das Unternehmen Avani Eco existiert erst seit dem Jahr 2014, und doch zieht es bereits jede Menge Aufmerksamkeit auf sich: Biologisch abbaubare Verpackungen stehen im Fokus der fleißigen Entwickler, und die hat diese Erde dringend nötig, bevor sie in Plastikmüll erstickt.


Avani Eco produziert Verpackungen aus Pflanzenstärke / Foto: Screenshot aus Youtube-Video s.u.

Das Material: natürliche Stärke aus der Maniok-Pflanze

Die meisten Plastikprodukte benötigen Hunderte oder sogar Tausende von Jahren, bis sie vollständig abgebaut sind. Kunststoffteilchen finden sich vermehrt in den Mägen von Fischen und Landtieren, viele der armen Kreaturen sterben elendig an diesen menschengemachten Abfällen. Da die Menschheit offensichtlich nicht bereit ist, auf praktische Einwegverpackungen zu verzichten, führt der einzig gangbare Weg hin zu biologisch abbaubaren Produkten, die sich innerhalb kürzester Zeit umweltfreundlich selbst zerlegen. Und genau hier setzt Avani Eco an, und zwar möglichst breitgefächert. Das Material: natürliche Pflanzenstärke.

Alle Verpackungen zersetzen sich spurlos innerhalb von Tagen

Eigentlich liegt der zugrundeliegende Gedanke gar nicht so fern, darum wundert man sich als interessierter Beobachter, warum der Evolutionsschritt hin zu stärkebasierten Verpackungen nicht schon längst vollzogen ist. Immerhin scheinen bei Avani Eco nicht die einzigen findigen Produktdesigner zu sitzen, die unsere Erde in ein neues, umweltfreundliches Zeitalter überführen möchten.


So präsentiert sich Avani Eco im Video

Die Einkaufstüten der Firma wirken optisch zwar wie aus Plastik gefertigt, doch verkündet der aufgedruckte Slogan tatsächlich die Wahrheit: »I am not plastic«. Die Tüten bestehen nämlich aus Maniokstärke, die aus einem Wolfsmilchgewächs gewonnen wird. Der Maniok gehört zu den wichtigsten verwendeten Rohstoffen für die Avani-Produkte, schließlich gibt es davon in Indonesien mehr als genug. Auf der Webseite finden sich noch Strohhalme, isolierte Becher für Heißgetränke, Getränkeflaschen und Fast-Food-Verpackungen, kurz und gut: alles, was kurz genutzt wird und danach schnell im Müll landet. Mutter Natur liefert zu jedem dieser Produkte 100 % der Inhaltsstoffe – und alles zersetzt sich spurlos innerhalb von Tagen. Da fragt man sich doch: Warum nicht gleich so?

Quelle: avanieco.com

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2 Kommentare

  1. Olaf Barheine

    15. Januar 2018 at 13:55

    Wie wird zum Beispiel vermieden, dass Maniokplantagen nicht mit Feldern für Lebensmittel konkurrieren? Auch so eine Frage.

  2. Der Frager

    15. Januar 2018 at 14:12

    Die (wahrscheinlich) bestehenden Nachteile sollten hier auch erwähnt werden

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