Eine Spülmaschine in der Küche spart in erster Linie Zeit ein. Denn es geht deutlich schneller, schmutzige Teller und Tassen einfach ein- und auszuräumen, als selbst mit dem Schwamm aktiv zu werden. Doch gerade bei kleineren Wohnungen mit nur ein oder zwei Personen wird oftmals auf eine Anschaffung verzichtet. Entweder weil zu wenig Platz in der Küche ist oder weil nicht genug schmutziges Geschirr anfällt, um eine große Spülmaschine regelmäßig zu füllen. Die Firma Heatworks hat mit der Tetra-Maschine nun allerdings eine elegante Lösung vorgestellt: Diese ist nicht größer als eine Mikrowelle und kann somit in fast jeder Küche problemlos platziert werden. Nicht einmal ein Wasseranschluss wird benötigt.


Auch das Design ist durchaus gelungen. Bild: Heatworks

Die Wasserkosten des Haushalts können signifikant reduziert werden

Stattdessen wird der durchsichtige Kasten einfach mit bis zu zehn Tellern befüllt und etwas Wasser hinzugegeben. Spülmittel wiederum befindet sich in einem integrierten Speicher und muss nur von Zeit zu Zeit aufgefüllt werden. Anschließend verrichtet Tetra seine Arbeit, sodass später das Geschirr nur noch aus der Maschine in den Schrank geräumt werden muss. Durch die Nutzung der Maschine spart man aber nicht nur Zeit, sondern auch der Verbrauch an Frischwasser wird gesenkt. Den Berechnungen des Herstellers zufolge kann ein Zwei-Personen-Haushalt durch die Nutzung von Tetra jährlich zwischen 5.000 und 6.000 Liter Wasser einsparen – verglichen mit dem Verbrauch beim Spülen mit der Hand.

Ein Haushalt besteht im Schnitt aus nur 2,58 Personen

Hinzu kommt, dass die Anschaffung vergleichsweise günstig ist: Die durchsichtige Spülmaschine kostet rund 300 Dollar. Die Entwickler gehen davon aus, dass für die kleine Maschine durchaus ein relevanter Markt vorhanden ist. Immerhin besteht der durchschnittliche Haushalt in den Vereinigten Staaten aus 2,58 Personen. Es sollte also genug Wohnungen mit nur ein oder zwei Personen geben, bei denen mithilfe des Tetra Arbeit und Frischwasser eingespart werden kann. Noch einen Schritt weiter ging übrigens vor einiger Zeit der Entwickler Chen Levin. Er präsentierte eine Spülmaschine, die auch ohne Stromanschluss auskam. Stattdessen musste Muskelkraft aufgewendet werden, um eine Handkurbel zu bewegen. Dies zumindest bleibt einem bei Tetra erspart.


Via: Inhabitat

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