NEM ist ein Akronym und steht für „New Economy Movement“. Dahinter verbirgt sich ein eigenes Ökosystem, das auf einer Blockchain basiert und zahlreiche Anwendungen integrieren kann. Anders als bei vielen Altcoins wurde dafür nicht einfach der Bitcoin Code übernommen und angepasst. Stattdessen wurde ein komplett eigenständiger Code geschrieben. Ziel der Bewegung ist es, ein zeitgemäßes und nachhaltiges Wirtschaftssystem zu etablieren . Im Mittelpunkt steht – auch in Abgrenzung zum Bitcoin – die Chancengleichheit der aktiven Nutzer. Die Alpha- und Beta-Phase der neuen Plattform dauerte insgesamt neun Monate. In dieser Zeit wurden mehrere Millionen Transaktionen erfolgreich abgewickelt. NEM soll aber mehr sein als eine weitere Finanzplattform im Stil von Ethereum. So ist es etwa auch möglich, verschlüsselte Nachrichten über das System zu verschicken.


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Die meisten Entwickler hinter NEM kommen aus Asien

Ins Leben gerufen wurde NEM durch den Bitcointalk-User utopianfuture. Dieser präsentierte die Idee im Jahr 2014 und fand schnell Mitstreiter. Programmiert wurde die Software anschließend in Java und JavaScript. Ein Großteil des Entwicklerteams stammt aus Asien. Dennoch hat die Plattform und die dazugehörige Cryptowährung einen globalen Anspruch. Inzwischen besteht das Team hinter NEM aus rund siebzig Personen. Diese halten sich aber wenn möglich im Hintergrund. Statt persönlicher Geschichten soll vor allem die Technologie hinter NEM in den Vordergrund gerückt werden. Die Mitarbeiter arbeiten zudem nicht nur an der Programmierung, sondern kümmern sich auch um die Nutzerbetreuung und das Marketing.

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Bild: NEM

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Die Cryptowährung wird als XEM bezeichnet

Innerhalb des NEM-Projekts existiert auch eine eigene Kryptowährung. Diese trägt den Namen XEM und hat vor allem zwei Funktionen. Zum einen werden damit Nutzer entlohnt, die einen Beitrag innerhalb des Systems geleistet haben. Zum anderen gibt es aber auch innerhalb der NEM-Blockchain kostenpflichtige Funktionen. Wer diese nutzen möchte, muss mit der hauseigenen Cryptowährung zahlen. Perspektivisch ist davon auszugehen, dass immer mehr solche Funktionen in die Plattform integriert werden. Im Idealfall würde dadurch dann auch die Nachfrage nach XEM in die Höhe getrieben. Aktuell wird die Entwicklung der Cryptowährung noch durch die Tatsache gebremst, dass der Coin nicht an allen großen Börsen direkt gekauft werden kann. Dies soll sich aber zukünftig ändern. Die Zahl der XEM-Einheiten ist auf knapp neun Milliarden begrenzt, eine Inflation ist nicht vorgesehen.

NEM im Video erklärt

„Proof of Importance“ stellt eine innovative Neuerung dar

Eine wirkliche Innovation innerhalb der NEM-Plattform stellt das Verifikationsverfahren für Transaktionen dar. Bitcoin nutzt dafür den „Proof-of-Work-Ansatz“, während unter anderem Cardano und der Peercoin auf „Proof-of-Stake“ setzen. Welcher Weg der sinnvollere ist, hängt immer von den dahinter stehenden Zielen ab und ist zum Teil auch eine Glaubensfrage. Die Entwickler von NEM beschreiten hingegen einen dritten Weg und nutzen das sogenannte „Proof-of-Importance“-Verfahren. Dabei wird die Seriosität eines Nutzers nicht allein aufgrund der Token in seinem Besitz bewertet. Vielmehr fließen auch die Aktivität und die Zuverlässigkeit eines Accounts mit in die Bewertung ein. Je besser ein Nutzer im Ranking letztlich abschneidet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er Transaktionsgebühren erhält.

Börsen an denen XEM gehandelt wird: Übersicht zu den Märkten

Die Vorteile der Transaktionsbestätigung bei NEM

Der neue Ansatz bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich. Zum einen werden so weder Nutzer mit viel Rechenleistung, noch die ohnehin schon sehr prall gefüllten Accounts bevorzugt. Der Ansatz lässt sich also sehr gut mit den Zielen des „New Economy Movements“ vereinbaren. Hinzu kommt, dass Nutzer nicht bestraft werden, wenn sie die Cryptowährung tatsächlich nutzen. Vielmehr werden sie dafür sogar belohnt. So soll verhindert werden, dass die Token zu einem reinen Spekulationsobjekt werden. Das NEM-Netzwerk verfügt zudem über zahlreiche weitere interessante Funktionen, die es so oder so ähnlich auch bei anderen digitalen Währungen gibt. So besteht die Möglichkeit Smart Assets zu kreieren. Diese werden innerhalb von NEM als Mosaike bezeichnet. Außerdem können die Nutzer auf Wunsch ihre Zahlungen an eine Vielzahl von Bedingungen knüpfen – ein Ansatz der den „Smart Contracts“ von Etherum und NEO ähnelt.

Die Kursentwicklung des XEM Token

Im Frühjahr 2017 überschritten die XEM Token erstmals die Grenze von einem Cent pro Einheit. Anschließend begann ein starker Kursanstieg, der in den ersten Januartagen seinen Höhepunkt fand: XEM notierte bei mehr als 1,50 Euro pro Token. Doch das schwierige Marktumfeld hat inzwischen auch bei der Cryptowährung der neuesten Generation Wirkung gezeigt. Seit dem Höchstand hat der Coin mehr als ein Drittel seines Werts eingebüßt und notiert aktuell bei knapp 80 Cent. Die Marktkapitalisierung liegt damit bei rund acht Milliarden Dollar.

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