Ganz entspannt in den Urlaub fahren, ohne zwischendurch zu laden: Dafür können 810 Kilometer Reichweite durchaus reichen, wenn das Ziel nicht allzu weit gesteckt ist. Für die tägliche Nutzung ist diese Marke ohnehin mehr als genug, doch die meisten aktuellen Stromer schaffen das nicht – es sei denn, man greift tief in die Tasche. Tesla Model S liegt unter optimalen Bedingungen bei rund 720 km, der Mercedes EQS, wenn alles gut läuft, bei 821 km. Wenn das elektrische Fahren ein Erfolgskonzept sein soll, dann muss die Reichweitenangst komplett weg. Volvo arbeitet dran.


Volvo bringt einen neuen Stromer auf den Markt

»Reichweitenangst eines der wichtigsten Probleme«

Die Markteinführung des neuen Volvo EX60 ist für 2026 angekündigt. Dieser Stromer soll in die Reifenspuren des langjährigen Kassenschlagers XC60 treten und darin richtig Vollgas geben. Nach gründlicher Optimierung schafft der Wagen laut Hersteller rund 810 km mit nur einer Akkuladung. Akhil Krishnan, der Leiter des EX60 Programms von Volvo, äußert sich dazu wie folgt: »Die Reichweitenangst ist eines der wichtigsten Probleme, die wir angehen wollten.« Wenn alle Daten stimmen, ist das gelungen.

Nach nur 10 Minuten Ladezeit soll der Volvo wieder bereit für die nächsten 340 Kilometer sein. Das macht auch Urlaubsfahrten bis etwa 1.000 Kilometer attraktiv. Wir reden hier allerdings immer noch über eine Situation mit optimalen Bedingungen. Aufgebaut ist der EX60 auf der neuen SPA3-Plattform. SPA3 steht für Scalable Product Architecture 3. Es handelt sich um eine modulare Bautechnik, wobei große Teil der Karosse aus einem einzigen Guss gefertigt werden.


Am 21. Januar soll es mehr Informationen von Volvo geben

Die Produktion soll im schwedischen Stammwerk Torslanda bei Göteborg erfolgen. Mittlerweile setzt auch Volvo vermehrt auf eine effiziente Herstellung, um der wachsenden Konkurrenz auf dem Weltmarkt Herr zu werden. Am 21. Januar ist eine ausführliche Präsentation des neuen Volvo EX60 geplant, mit mehr Informationen zu Technik, Design und Preisen. Halte Augen und Ohren offen, falls es dich interessiert.

Quelle: futurezone.at 

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