In seiner „Neujahrsansprache“ per Facebookpost denkt CEO und Gründer Mark Zuckerberg laut über die Herausforderungen nach, vor denen sein Unternehmen in Zukunft stehen wird. Neben Fake News und Hassrede kommt auch staatliche Intervention zur Sprache. Um sich gegen letztere zu wehren, denkt Zuckerberg auch laut über das Thema Kryptowährungen nach.


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Fake News, Propaganda und Hassrede

Die Verbreitung falscher Nachrichten, Terrorpropaganda und die zunehmende Hetze gegen Minderheiten ist ein Problem für Facebook. Dabei macht dem Unternehmen vor allem der Vorwurf zu schaffen, gegen problematische oder gar offensichtlich rechtswidrige Inhalte nicht schnell genug vorzugehen. In Deutschland wird das Risiko für Facebook zudem noch durch das schwer umstrittene Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) erhöht.


„Meine persönliche Herausforderung für 2018 ist, mich auf die Lösung dieser wichtigen Punkte zu konzentrieren. Doch wir machen derzeit zu viele Fehler, bei der Durchsetzung unserer Policies und bei der Verhinderung des Missbrauchs unserer Werkzeuge“, so Zuckerberg zu dem Thema.

Plant Zuckerberg eine eigene Kryptowährung?

Ein wichtiges Thema für Zuckerberg ist auch die Interventionsmöglichkeiten von staatlicher Seite sowie die Zentralisierung von Macht im Netz. „Aufgrund des Aufstiegs einer kleinen Anzahl großer Tech-Konzerne – und Regierungen, die diese Technologie zu Überwachung von Bürgern einsetzen – glauben viele Menschen, dass Technologie Macht nur zentralisiert, statt sie zu dezentralisieren“, so Zuckerberg. Das hat natürlich ein gewisses Geschmäckle, wenn es vom CEO eines der größten Technologiekonzerne der Welt kommt.

Dennoch betont Zuckerbergs, dass Trends zur Dezentralisierung in Zukunft ein großes Thema sein werden. In dem Zusammenhang kommt die Sprache auch auf Kryptowährungen und Verschlüsselung im Allgemeinen. Derartige Technologien könnten den Nutzern einen Teil ihrer Macht zurückgeben, seien allerdings auch schwerer zu kontrollieren, so Zuckerberg. Der Facebook-Gründer sieht aber das Potenzial dieser Technologien und möchte nach eigenen Angaben sogar darüber nachdenken, sie in Facebook zu integrieren. Dazu, was genau es bedeuten würde, wenn Facebook Blockchain-Technologien in die eigenen Dienste integriert, äußert Zuckerberg sich nicht. Sein Konzern gehört zweifellos zu denen, die am meisten von den Zentralisierungseffekten im Netz profitieren. Es ist dennoch nicht auszuschließen, dass Facebook mittelfristig eine eigenen Kryptowährung etablieren will. Ob das in Anbetracht der bereits recht hohen Zahl solcher Währungen der richtigen Schritt wäre, scheint dagegen fraglich.

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