Fliegende Autos gehören noch in den Bereich SciFi-Bücher oder -Filme. Das bedeutet aber nicht, dass nicht an der Umsetzung dieser Vorstellungen gearbeitet wird. Eine treibende Kraft hinter der Entwicklung scheint Google-Mitgründer Larry Page zu sein. Der Milliardär unterstützt offenbar bereits seit längerem Startups, die an fliegenden Autos arbeiten.


Bild: USPTO
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Persönliche Fluggeräte als Zukunftsvision

Eines der Startups, Zee.Aero, erhielt seit seiner Gründung im Jahr 2010 nach Informationen von Bloomberg Businessweek mehr als 100 Millionen Dollar von Page. Seit letztem Jahr unterstützt der Geschäftsmann ein weiteres Startup namens Kitty Hawk. Page hat offenbar persönliches Interesse an den Unternehmen und möchte sie bei ihrer Arbeit unterstützen.

Sowohl Zee.Aero als auch Kitty Hawk entwickeln unabhängig voneinander Designs für fliegende Autos. Zee.Aero testet bereits Prototypen, und zwar auf einem Flugplatz etwa eine Fahrtstunde von Googles Hauptquartier in Mountain View. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit Experten unter anderem von der NASA, Boeing und SpaceX abgeworben. Die Prototypen sind in der Lage, vertikal abzuheben und zu landen. Erste Patente, die Zee.Aero angemeldet hat, wirken allerdings eher wie eine Vision von persönlichen Fluggeräten als wie das klassische fliegende Auto.


Kitty Hawk dagegen entwickelt ein Fluggerät, dass sich seine Inspiration scheinbar von Quadcopter-Drohnen geholt hat. Für die Entwicklung warb das Unternehmen unter anderen Ingenieure von AeroVelo ab, einer Firma, die 2013 den Sikorsky-Preis mit einem von einem einzigen Menschen angetriebenen Quadcopter gewonnen hat.

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