Eine Krebsbehandlung ist hart, die Patienten erhalten oft zur Chemotherapie noch Medikamente, die die Folgen der Behandlung lindern. Opioide stillen zusätzlich die Tumorschmerzen, so erhält der Körper einen ganzen Cocktail verschiedenster Mittel. Nach neuen Erkenntnissen mildert natürliches Cannabidiol (CBD) aus Hanf zahlreiche Folgen der Chemotherapie ab und hilft insgesamt dabei, die schwere Zeit besser zu überstehen.


Cannabidiol: ein Wunderwerk der Natur

Ängste, Depressionen und Schmerzen zogen sich zurück

CBD entfaltet im Gegensatz zum Tetrahydrocannabinol (THC) keine berauschende Wirkung und erzeugt noch dazu keine Toleranzen. Die Substanz regelt bei regelmäßigem Genuss die CB1-Rezeptoren des Körpers nicht herunter, so wie es das THC tut. Aus diesen beiden Gründen gilt das Cannabidiol insgesamt als harmlos, und noch besser: Wissenschaftler entdecken immer wieder neue positive Effekte dieser Substanz. Viele CBD-Produkte, wie zum Beispiel Salben und Öle, wirken zum Beispiel antiseptisch. Bei den neuesten Forschungen stand das CBD-Öl im Mittelpunkt, das an Menschen in Krebsbehandlung getestet wurde. Das medizinische Team rund um Professor Rudolf Likar am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee stellte fest, dass während der Einnahme Depressionen, Angstzustände, Schmerzen und Schlaflosigkeit zurückgingen.

Positive Wirkung auf Nerven, Herz und Nieren

Auch Übelkeit und Erbrechen milderten sich ab, ebenso wie durch Chemotherapie verursachte Nephro- und Kardiotoxizität, also die Beeinträchtigung der Nieren und des Herzens durch chemische Substanzen. Die Wissenschaftler stellte zudem eine positive Wirkung auf das Nervensystem fest, auch hier scheint das CBD einen gewissen Schutz zu entfalten. Allerdings, so stellen die Mediziner klar, wirkt selbst pures Cannabidiol nie so intensiv wie eine speziell auf die jeweiligen Symptome abgestimmte Medikamentierung. Doch da CB-Produkte beinahe nebenwirkungsfrei frei sind und die Lebensqualität des Patienten insgesamt steigern, lassen sie sich hervorragend ergänzend einsetzen. Besonders effektiv wirken sie zusammen mit Opioiden in der Tumorschmerztherapie, so die Forscher. Die Schmerzmitteldosis ließ sich im Versuch sogar reduzieren, wenn CBD mit im Spiel war.


Quelle: forschung-und-wissen.de

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