Der Markt für Kryptowährungen ist in den letzten Jahren geradezu explodiert. Das bedeutet auch, dass die Anzahl an Währungen zugenommen hat. Laut Charles Hoskinson, dem Mitgründer und ehemaligen CEO von Ethereum, werden einige dieser Währungen aber crashen und von der Bildfläche verschwinden müssen, damit der Markt die Marke von einer Billion Dollar überschreiten kann.


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Der Crash wird kommen

In einem Interview mit der CNBC sagte Hoskinson voraus, dass der Markt in naher Zukunft auf einen Crash zusteuert. Gleichzeitig sieht er das aber als Chance. „My personal opinion is that we’re going to see a consolidation after a crash“, so Hoskinson, der inzwischen CEO des Blockchain-Unternehmens Input Output Hong Kong (IOHK) ist. IOHK steckt hinter Cardano, der inzwischen fünftgrößten Kryptowährung.


In der letzten Dezember- und ersten Januarwoche legte der Kurs vieler Kryptowährungen, darunter auch Cardano, drastisch zu und erreichte Rekordwerte. Investoren suchten nach Alternativen für ihr Portfolio, abseits von Bitcoin und Ethereum. Dies ging sogar soweit, dass Ripple Ethereum Ende Dezember 2017 als zweitgrößte Kryptowährung überholte.

Dank mehrerer eher unbekannter digitalen Währungen, deren Kurse ebenfalls nach oben schnellten, erreichte der Markt für Kryptowährungen kurzzeitig die Marke von 800 Milliarden Dollar. Inzwischen hat er sich bei 734 Milliarden Dollar eingependelt.

Shitcoins mit viel Unterstützung

Hoskinson zeigte sich trotz dieses Wachstums jedoch besorgt ob der Einführung zahlreicher unrealistisch bewerteten Währungen. „What’s going to occur is a lot of these ventures that don’t have strong fundamentals, don’t have good tech, or just unrealistic projects, they will eventually run into some major wall they can’t quite overcome. They will fracture up and you will see a lot of them are certain to fail“, erklärte er.

Diese Währungen bezeichnete Hoskinson als „Shitcoins“. Seiner Ansicht nach wird es etwas dauern, bis sie von der Bildfläche verschwinden, da teilweise große Geldmengen dahinterstehen. Als Beispiel nennt er die Währung Dogecoin, die 2013 als Witz gegründet wurde. Der Kurs von Dogecoin schnellte jedoch Anfang Januar so dramatisch nach oben, dass der Gesamtwert der Währung schnell zwei Milliarde Dollar betrug. Das überraschte und besorgte sogar Jackson Palmer, den Gründer von Dogecoin.

Derartige, unrealistisch bewährte Kryptowährungen finden dennoch viele Investoren, weshalb es wohl etwas dauern wird, bis es zum vorhergesagten Crash kommt. „The problem is a lot of them have a lot of money. It’s really hard to fail when your burn rate is $5 million or $10 million a year, and you have $1 billion of capital“, so Hoskinson weiter. Seiner Ansicht nach ist der Crash aber notwendig, damit der Markt mittelfristig gesehen weiter wachsen kann.

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