330 Terabytes klingt erstmal sehr abstrakt. Um das ein bisschen greifbarer zu machen: 330 Terabytes an Daten entsprechen etwa 330 Millionen Bücher. So viel Speicherkapazität weist ein neues Speichermedium von IBM auf. Die IBM-Forscher stellen dabei einen beeindruckenden Rekord von 201 Gigabit Speicherkapazität pro Quadratzoll (31 Gigabit pro Quadratzentimeter) Magnetband auf – etwa 20 Mal mehr als bei herkömmlichen Speichermedien.


Neuer Rekord in Speicherdichte auf Magnetband

Magnetband-Speichermedien wurden vor etwas mehr als 60 Jahren erfunden und anfangs dazu genutzt, Steuerdokumente und medizinische Aufzeichnungen zu speichern. Das erste Magnetband-Speichermedium, das IBM entwarf, konnte etwa 2 Megabyte an Daten speichern. Erfunden wurden Magnetband-Speichermedien von Sony Storage Media Solutions.


„Tape has traditionally been used for video archives, back-up files, replicas for disaster recovery and retention of information on premise, but the industry is also expanding to off-premise applications in the cloud. While sputtered tape is expected to cost a little more to manufacture than current commercial tape, the potential for very high capacity will make the cost per terabyte very attractive, making this technology practical for cold storage in the cloud“, erklärt Evangelos Eleftheriou von IBM.

Um die 201 Gigabit pro Quadratfuß zu erreichen, mussten die Forscher von IBM diverse neue Technologien entwickeln – darunter neue Nanotechnologien und Algorithmen für die Verarbeitung von Signalen. Dabei arbeiteten sie über mehrere Jahre hinweg eng mit einem Team von Sony zusammen, um die Speicherdichte weiter zu erhöhen. „The results of this collaboration have led to various improvements in the media technology, such as advanced roll-to-roll technology for long sputtered tape fabrication and better lubricant technology, which stabilizes the functionality of the magnetic tape“, heißt es von IBM.

Das Ziel ist natürlich die kommerzielle Verwendung des neuen Magnetbands. Geplant ist, das Speichermedium unter anderem für Cloud-Dienste einzusetzen.

via The Verge

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