Wer hat nicht irgendein Regal oder einen Schrank von Ikea zu Hause stehen? Vielleicht habt ihr euch auch bislang nur in der Markthalle bedient, zum Beispiel in der Küchenzubehör- oder Textilabteilung. Der schwedische Möbelgigant fuhr schon immer eine eigene Linie, was die Designs und das Einkaufsfeeling betrifft. Jetzt entdeckt das Unternehmen allmählich seine grüne Ader.


Ein Waldgebiet am Fluss: So ähnlich sieht Ikeas neue Errungenschaft aus

Ein grüner, erholsamer Fleck im Wiener Stadtgebiet

Vor einem Jahr berichtete Trends der Zukunft bereits über die damals geplante Ikea-Filiale am Wiener Westbahnhof. Es handelt sich um ein begrüntes Gebäude, das 2021 seine Eröffnung feiern soll. Angesprochen ist explizit eine Kundschaft ohne Auto, die Anreise erfolgt vorzugsweise mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Möbel werden per Lieferservice an die Tür gebracht, und das innerhalb von 24 Stunden – so verspricht es Ikea. Die Dachterrasse soll auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich sein, um dort zwischen Bäumen und Büschen gemütlich zu flanieren. Umso mehr Grün, desto besser das Mikroklima einer Stadt: Das hat Ikea begriffen.

45 Quadratkilometer Waldbesitz nur für den Erhalt

Jetzt warf der Konzern einen langen Blick über den großen Teich in den US-Bundesstaat Georgia. Dort liegt ein 45 Quadratkilometer großes Waldgrundstück in der Nähe des Althamaha-Flusses, besiedelt von über 350 verschiedenen Wildtier- und Pflanzenarten. Dazu gehört auch die bedrohte Sumpf-Kiefer, die in der wasserreichen Gegend gedeiht. Die seltene Gopher-Schildkröte hat sich hier ebenfalls angesiedelt, jetzt darf sie für immer bleiben – zumindest so lange, wie Ikea die Hand über ihre Heimat hält.


Die Ingka Group, der größte Betreiber von Ikea-Filialen weltweit, schlug zu und erwarb dieses Stück Land, um es vor Rodung zu schützen. Geschäftsführer Krister Mattsson bekennt sich zu einer nachhaltigen Waldwirtschaft und sieht sich in der Verantwortung, mehr Bäume zu pflanzen als zu ernten. Vorbesitzer des Waldstück war die Non-Profit-Organisation »The Conservation Fund«. Nun übernimmt die Ingka Group die Bewirtschaftung und den Schutz.

Quelle: t-online.de

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