Und wieder dürfen wir ein Projekt vorstellen, dass die Frage aufkommen lässt: warum nicht gleich so? Warum um alles in der Welt holzen wir Millionen von Bäumen ab, stellen Einwegplatten daraus her, schicken sie einmal von A nach B und vernichten sie anschließend wieder? Es gibt doch eine ganz einfache, viel bessere Möglichkeit!


Eine Palette aus Kokosfasern und Lignin von der Firma Coco Pallett / Foto: Screenshot aus dem Youtube-Video s.u.

100%ige Bio-Paletten mit natürlichem Klebstoff

Okay, genormte Paletten sind eine Notwendigkeit, um große Mengen von Waren unkompliziert zu transportieren. Doch müssen sie eigentlich aus einem derart wertvollen Material wie Holz oder holzbasierter Pappe bestehen? Nein, das müssen sie nicht! Es gibt ein anderes Material, das sich hervorragend zur Herstellung von Paletten eignet, in Massen in der Natur vorkommt und zumeist sinnlos verbrannt wird: die umgebende Faserhülle der Kokosnuss. Die Firma Coco Pallett® hat sich auf diesen Rohstoff spezialisiert, sie nutzt sowohl die Fasern als auch das natürliche Bindemittel, das sich zwischen den holzigen, braunen Fäden befindet: das Lignin. Daraus stellt sie 100%ige Bio-Paletten her, ohne künstlichen Kleber. Die Produkte sind recyclebar und absolut umweltfreundlich, und sie tragen sehr viel mehr Gewicht, als man auf dem ersten Blick meinen sollte.

In diesem Video bewirbt die Firma Coco Pallett ihr Produkt


Die Kokosnussfarmer erhalten ein Extra-Einkommen

Rund 200 Millionen Bäume müssen immer noch pro Jahr für Palettenholz ihr Leben lassen, doch vielleicht hat dies bald ein Ende. Schließlich steht mehr als genug Ersatzmaterial zur Verfügung. Das Holz kann dann für langlebige Produkte genutzt werden, wie zum Beispiel für schöne, robuste Möbel. Oder die Bäume dürfen einfach weiterleben, Sauerstoff für uns produzieren und Lebensraum für unzählbar viele Tiere bieten.

Die Paletten von Coco Pallett werden zu marktkonformen Preisen angeboten, sodass sie sich gegen die Konkurrenz behaupten können. Von den Einnahmen profitiert nicht nur das Unternehmen an sich, sondern auch die Kokosnuss-Farmer vor Ort erhalten ihren Anteil. Zudem werden die Produkte ortsnah hergestellt, sodass weitere Arbeitsplätze in ärmeren Regionen entstehen.

Quelle: cocopallett.com

 

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