Schüttelakku von Brother
Schüttelakku von Brother

Der Hersteller Brother entwickelte eine Akkuform, die durch Schütteln aufgeladen werden kann. Laut Angaben sollen die Stromquellen die in Form der AA sowie AAA Batterien daherkommen und bis zu 100 mW bereitstellen stellen können. Brother bezeichnet seine Kombination von Akku sowie Generator, als „Vibration-powered Generating Battery“. Gedacht ist diese Form der Akkus für Geräte, die nur gelegentlich benutzt werden oder einen sehr geringen Energieverbrauch haben. Ein Einsatz wäre beispielsweise in Fernbedienungen oder Ähnlichem vorstellbar. Die Akkus, als aktuelle Prototypen, sind als AA oder AAA gehalten, damit diese Technik schnell verbreitet werden kann. Die Schüttelakkus von Brother sollen vorhandene Akkus oder Batterien in dem Format einfach ersetzen können.


Wie das Technikblog TechOn aus Japan vermeldet, soll so ein Akku oder Batteriewechsel überflüssig werden. Das würde bedeuten, dass somit auch weniger Abfall entstehen würde. Erstmalig werden die Schüttelakkus während der Techno-Frontier 2010, die Ende Juli in Tokio stattfindet, vorgestellt werden. Der in den Schüttelakkus verbaute elektromagnetische Induktionsgenerator sowie ein Doppelschicht-Kondensator sollen bei einer Schüttelfrequenz von 4 bis zu 8 Hz eine Leistung von 10 bis zu 180 mW erzeugen können.

Diese Technik könnte sich auch für andere Akkuformen und Geräte durchsetzen. So wäre denkbar das auch Smartphones, MP3 Player oder Kameras mit diesen Akkus ausgerüstet werden könnten. Allerdings müsste dazu die Leistung der Schüttelakkus erhöht werden. Bleibt abzuwarten, ab wann wir unser Netbook nur noch schütteln müssen, um es benutzen zu können. Vorstellbar wäre zudem ein Einsatz für medizinische Geräte, die unserer Gesundheit dienen. Die Bereiche, in denen diese Schüttelakkus bei höherer Leistung einzusetzen wären, sind vielfältig. Eine Frage bleibt jedoch, wie werden sich die Hersteller normaler Akkus und Batterien, gegen eine Weiterentwicklung der ersten AA und AAA Schüttelakkus einsetzen.
via Golem


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