Elon Musk gehört mit Sicherheit zu den meist beschäftigsten Unternehmern der Welt. So führt er gleichzeitig den Elektroautohersteller Tesla und das private Raumfahrtunternehmen SpaceX. Vor kurzem hat er zudem noch den Spezialisten für Sonnenenergie SolarCity übernommen. Zusätzlich propagiert Musk das Konzept des Hyperloops, um längere Strecken schnell und umweltfreundlich zurücklegen zu können. Nun hat der Multiunternehmer ein weiteres Projekt angekündigt: Um die chronischen Verkehrsstaus in Los Angeles zu entschärfen, will er Tunnel bauen und so einen Teil des Verkehrs unter die Erde verlegen. Als er diese Idee vor wenigen Wochen erstmals auf Twitter verkündete, waren die meisten Beobachter noch eher skeptisch. Doch nun hat Musk bekräftigt, dass er das Projekt ernst meint: Schon in etwa einem Monat soll mit dem Bau des ersten Tunnels begonnen werden.


Elon Musk - Space X Neue Satelliten-Flotte

Musk schwärmt schon länger von Straßentunneln

Tatsächlich handelt es sich auch nicht um eine spontane Eingebung, sondern Musk wirbt schon länger öffentlich für den Bau von Tunneln. So sagte er im Januar 2016 im Rahmen der SpaceX Hyperloop Competition: „Es ist einfach nur ein Loch im Boden, es ist nicht wirklich kompliziert. Aber wenn du Tunnel in einer Stadt hast, verhinderst du Staus und du kannst Tunnel auf vielen verschiedenen Ebenen haben – du könntest wahrscheinlich dreißig verschiedene Tunnelsysteme haben und in viel befahrenen Städten alle Stauprobleme lösen. Ich empfehle daher dringend den Bau von Tunneln.“ Offensichtlich fand er damit bei den städtischen Behörden aber nicht ausreichend Gehör, sodass er nun selbst zur Tat schreiten will.


Der erste Tunnel wird knapp zehn Kilometer lang

Der erste Tunnel wird allerdings noch vergleichsweise klein ausfallen. Er soll vom SpaceX-Hauptquartier auf den Freeway 105 führen. Von dort aus sind es dann lediglich noch fünf Minuten bis zum Flughafen von Los Angeles. Insgesamt hätte der Tunnel damit eine Länge von etwa 9,5 Kilometern. Für einen Vielreisenden wie Elon Musk könnte sich durch den Tunnelbau also tatsächlich eine wertvolle Zeitersparnis ergeben. Weitere Details sind allerdings noch nicht bekannt. So ist die Frage offen, wie Musk den Bau der Tunnel finanzieren will. Denn der Tunnelbau mag technisch möglich sein, er ist aber auch sehr kostenintensiv.

Via: Electrek

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1 Kommentar

  1. Matthias Paschke

    27. Januar 2017 at 08:04

    Ich will mal hoffen, daß er bei dem Bau auch die Erdbebengefahr mit berücksichtigt.

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