Die Firma Clean Energy Global (CEG) präsentierte jüngst ein interessantes Produkt, das den Akku-Markt revolutionieren könnte. Die neue Batterie lässt sich im Modulsystem koppeln und wird so zu einem ernstzunehmenden Stromspeicher, der ein ganzes Haus versorgen kann. E-Autos mit Einzelmodulen müssten an der Tankstelle nicht mehr aufladen, sondern einfach nur den Akku wechseln lassen – von einem Roboter.


Die Akkus von CEG besitzen ein eigenes Kühlsystem

Kompakt und ziemlich praktisch sollen Sie sein, die Akkus von CEG. Außerdem verfügen sie über eine spannende technische Ausstattung: Sie besitzen ein eigenes System, das die im Betrieb entstehende Wärme effektiv ableitet. Das heißt also, dass diese Akkus keine Anbindung an das übliche flüssigkeitsgebundene Kühlsystem des E-Autos benötigen, und deshalb problemlos entnehmbar sind. Ein von einem 3-D-Drucker aufgebrachtes Plastik-Keramik-Gemisch bildet die Batteriehalterung. Es ist von Lüftungskanälen durchsetzt und an einen Ventilator angebunden. Das Material wirkt elektrisch isolierend, leitet Wärme und ist mechanisch äußerst stabil: drei essentielle Eigenschaften, die die Nutzung überhaupt erst ermöglichen. In den Halterungen sind außerdem elektrische Kühlelemente eingebaut, die auf dem Peltier-Effekt basieren. Das Gesamtpaket reicht absolut aus, um die Akkus effektiv zu kühlen.


Um einen Tesla zur Hälfte aufzuladen, sind ungefähr 30 Minuten nötig. Der robotergesteuerte Akku-Austausch soll hingegen nur kurze Zeit in Anspruch nehmen! Natürlich müssten sich die Hersteller der E-Autos aber zuerst darauf einigen, normierte Akku-Schnittstellen zu verwenden, damit wirklich jeder Wagen gleichbehandelt werden kann.

Ein interessantes, zukunftsfähiges Gemisch

Natürlich lassen sich die Akkus auch ganz normal daheim über die Nacht aufladen – oder an die E-Tankstelle anschließen. Zudem sind die cleveren Energiespeicher untereinander koppelbar, sodass bei 16 Modulen eine Maximalspannung von immerhin 800 Volt erreichbar ist. Wer mag, rüstet seine Photovoltaik-Anlage daheim mit diesem Akku-System aus, nimmt zwei, drei Batterien für sein Boot mit oder nutzt die CEG-Technik für den nächsten Camping-Urlaub. Mit der integrierten, blockchain-orientierten IT-Elektronik, die den Ladezustand überwacht und auf Wunsch weitere Informationen preisgibt, könnte ergibt sich ein durchaus interessantes, zukunftsfähiges Gemisch.

Quelle: welt.de

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