Die Firma Clean Energy Global (CEG) präsentierte jüngst ein interessantes Produkt, das den Akku-Markt revolutionieren könnte. Die neue Batterie lässt sich im Modulsystem koppeln und wird so zu einem ernstzunehmenden Stromspeicher, der ein ganzes Haus versorgen kann. E-Autos mit Einzelmodulen müssten an der Tankstelle nicht mehr aufladen, sondern einfach nur den Akku wechseln lassen – von einem Roboter.


Nix mehr mit Aufladen? / Foto: VVon Reinhard DietrichEigenes Werk, Gemeinfrei, Link

Die Akkus von CEG besitzen ein eigenes Kühlsystem

Kompakt und ziemlich praktisch sollen Sie sein, die Akkus von CEG. Außerdem verfügen sie über eine spannende technische Ausstattung: Sie besitzen ein eigenes System, das die im Betrieb entstehende Wärme effektiv ableitet. Das heißt also, dass diese Akkus keine Anbindung an das übliche flüssigkeitsgebundene Kühlsystem des E-Autos benötigen, und deshalb problemlos entnehmbar sind. Ein von einem 3-D-Drucker aufgebrachtes Plastik-Keramik-Gemisch bildet die Batteriehalterung. Es ist von Lüftungskanälen durchsetzt und an einen Ventilator angebunden. Das Material wirkt elektrisch isolierend, leitet Wärme und ist mechanisch äußerst stabil: drei essentielle Eigenschaften, die die Nutzung überhaupt erst ermöglichen. In den Halterungen sind außerdem elektrische Kühlelemente eingebaut, die auf dem Peltier-Effekt basieren. Das Gesamtpaket reicht absolut aus, um die Akkus effektiv zu kühlen.

Um einen Tesla zur Hälfte aufzuladen, sind ungefähr 30 Minuten nötig. Der robotergesteuerte Akku-Austausch soll hingegen nur kurze Zeit in Anspruch nehmen! Natürlich müssten sich die Hersteller der E-Autos aber zuerst darauf einigen, normierte Akku-Schnittstellen zu verwenden, damit wirklich jeder Wagen gleichbehandelt werden kann.


Ein interessantes, zukunftsfähiges Gemisch

Natürlich lassen sich die Akkus auch ganz normal daheim über die Nacht aufladen – oder an die E-Tankstelle anschließen. Zudem sind die cleveren Energiespeicher untereinander koppelbar, sodass bei 16 Modulen eine Maximalspannung von immerhin 800 Volt erreichbar ist. Wer mag, rüstet seine Photovoltaik-Anlage daheim mit diesem Akku-System aus, nimmt zwei, drei Batterien für sein Boot mit oder nutzt die CEG-Technik für den nächsten Camping-Urlaub. Mit der integrierten, blockchain-orientierten IT-Elektronik, die den Ladezustand überwacht und auf Wunsch weitere Informationen preisgibt, könnte ergibt sich ein durchaus interessantes, zukunftsfähiges Gemisch.

Quelle: welt.de

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.