Gerade in der kalten Jahreszeit fürchten viele Menschen sich in der Öffentlichkeit eine Erkältung oder Grippe einzufangen. Ganz unbegründet ist diese Angst nicht. Allerdings ist es hierzulande eher unüblich, deshalb nur noch mit einem Mundschutz vor die Tür zu gehen. Auch tragbare Luftreiniger konnten sich bisher nicht durchsetzen. Nun aber hat sich die Firma Dyson mit der Thematik beschäftigt und ein interessantes Patent angemeldet. Der Ansatz der Tüftler dort: Sie integrierten den Luftfilter in einen modernen Kopfhörer. Auf diese Weise könnten Akzeptanzprobleme in der Öffentlichkeit vermieden werden. Außerdem wird die Situation für die Nutzer vereinfacht: Sie können auf ein Gadget mit zwei Funktionen zurückgreifen.


Bild: Dyson

Die entstehenden Geräusche könnten zum Problem werden

Aus technischer Sicht basiert die Konstruktion auf zwei Filtern, die jeweils durch einen Propeller mit Motor ergänzt werden. Auf diese Weise wird die Luft zunächst von Krankheitserregern und anderen Verschmutzungen befreit, bevor sie anschließend vor Mund und Nase des Nutzers geleitet wird. Über die Funktionsweise der Kopfhörer ist hingegen bisher noch wenig bekannt. Medien spekulieren allerdings, dass sie über eine Art Noise-Cancelling-Funktion verfügen dürften. Denn der Betrieb der Motoren an beiden Seiten der Konstruktion dürfte doch etwas Lärm verursachen, der andernfalls auf Dauer nervig werden könnte. Was allerdings andere Personen – beispielsweise Mitreisende in Bus und Bahn – von dieser neuen Lärmquelle halten werden, bleibt abzuwarten.

Ein Patent ist noch kein fertiges Produkt

Noch ist zudem völlig unklar, ob aus der Neuentwicklung jemals ein konkretes Produkt für den Massenmarkt wird. Denn Dyson hat zwar ein Patent angemeldet, ansonsten aber noch keine näheren Details bekannt gegeben. Die Vergangenheit hat in diesem Punkt gezeigt: Längst nicht jedes Patent schafft es bis zum Endkunden. Zumindest beschäftigt sich Dyson aber schon seit mehr als einem Jahr mit der Entwicklung der luftreinigenden Kopfhörer. Es scheint also durchaus einiges an Arbeit in das Projekt geflossen zu sein. Auch dies muss aber nichts heißen. So arbeitete Dyson lange Zeit an der Entwicklung eines eigenen Elektroautos – stellte die Arbeiten dann aber vollständig ein.


Via: Engadget

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