Andrew Ochoa ist der Gründer von Waverly Labs, einem US-Unternehmen, welches smarte In-Ear-Kopfhörer entwickelt hat, die in der Lage sind live verschiedene Sprachen zu übersetzen. Somit können Sprachbarrieren in Zukunft einfach überwunden werden. Ochoa kam die Idee solche In-Ear-Kopfhörer zu entwickeln, als dieser mit einer jungen Dame aus Frankreich kommunizieren wollte. Die beiden verstanden sich kaum, was sich als ziemlich schwierig erwies. Dank der intelligenten Übersetzungssoftware, die Waverly Labs entwickelt und in eine App für das Smartphone gepackt hat, stellt die Sprachhürde nun kein Problem mehr dar.


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Eine Welt ohne Sprachbarrieren

Es gibt Situationen im Urlaub in denen man sich wünscht doch wenigstens ein wenig von der Landessprache verstehen zu können. Spätestens dann ärgert man sich, nicht doch den vorher angestrebten Sprachkurs belegt zu haben. Ein kleiner Mann im Ohr, so wie wir es beispielsweise von Großkonferenzen aus dem TV kennen und live übersetzt wird, wäre auch für den Ottonormal-Anwender durchaus praktisch. Im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne, die demnächst startet, möchte Andrew Ochoa die neuen In-Ear-Übersetzer finanzieren und alsbald auf dem Markt anbieten.


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Mit zwei Exemplaren in der Tasche, kann man sich in Zukunft dann durch fremde Länder bewegen und die Gesprächspartner jeweils mit einem Gerät ausstatten um die Live-Übersetzung starten zu können. Wie gut das Ganze funktioniert, wird in den eingebetteten Videoclips demonstriert. „Ist es nicht ein Traum? Ein Leben, ohne Sprachbarrieren, wo sich alle Menschen sofort verstehen können?. Dieser wird nun wahr.“, so Andrew Ochoa, während er die Kopfhörer vorstellt. Das in New York ansässige Unternehmen plant zunächst die romanischen und germanischen Sprachen zu unterstützen. In naher Zukunft sei dann auch der Support von Sprachen aus Ost-Asien sowie Hindie, Semitisch und Slavisch geplant. Sollte die Crowdfunding-Kampagne erfolgreich verlaufen, plant das Unternehmen die In-Ear-Live-Übersetzer ab nächstes Jahr für 410 US-Dollar zu verkaufen. Das Anwendungsspektrum der In-Ear-Kopfhörer von Waverly Labs ist ziemlich breit gefächert. So profitiert man nicht nur im Urlaub von der Technologie, sondern auch allgemein beim Kennenlernen neuer Menschen anderer Kulturen und Länder. Auch überall da, wo sonst Dolmetscher teilweise eingeflogen werden müssen, um bei Übersetzungen von Amts wegen zu helfen, könnten die Kopfhörer eingesetzt werden. Dreh- und Angelpunkt des Ganzen ist allerdings eine ausgeklügelte und gut funktionierende Übersetzungssoftware.

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2 Kommentare

  1. Christoph

    16. Mai 2016 at 19:59

    Ja, und da ist der Knackpunkt: die Übersetzungssoftware! Der Googleübersetzer ist mit einer der besten Volltextübersetzer und labert teilweise einen Blödsinn, dass sich die Balken biegen. Und er will so eine Übersetzungssoftware jetzt anfangen zu schreiben. Viel Spaß, aber das Projekt klappt doch nie.

  2. Michael Kammler

    16. Mai 2016 at 22:42

    Für die verbreitetsten Sprachen dürfte das schon recht gut funktionieren und im Zuge der Entwicklungen von Spracherkennungssoftware, Live-Übersetzungen, wie sie auch Skype seit Neustem bietet und den immer besser werdenden Assistenten ala Siri und Co, dürfte das etwas positiver gesehen werden. Hier wird durchaus ein sehr schöner Ansatz geliefert, der unsere Kommunikation in Zukunft beflügeln dürfte. Sehr sehr spannend 🙂 Aber klar sobald Dialekte und Umgangssprache noch mit ins Spiel kommen wird es schwieriger. Aber überhaupt erst einmal die Möglichkeit ganz einfach mit jemanden kommunizieren zu können, dessen Sprache komplett fremd ist, ist doch begrüßenswert und wirklich toll.

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