Thomas Rank aus Bechhofen hat sich mit seiner FlyRad-Erfindung einen Traum erfüllt. Im Kern handelt es sich bei dem Produkt um einen Elektroantrieb für Inlineskates. Der Name ist allerdings Programm, das FlyRad vermittelt den Eindruck vom Fliegen, nur eben ohne vom Boden abzuheben. Die Konstruktion ist durchaus interessant und könnte auch den Bereich der Elektromobilität beflügeln. Ob das FlyRad auch eine Zukunft hat, wird sich jedoch erst zeigen müssen. Thomas Rank stellt sein Produkt heute Abend im TV vor und buhlt im Rahmen der Start-up Show „Die Höhle der Löwen“ um die Gunst der Investoren rund um Vural Öger, Lencke Steiner, Frank Thelen, Judith Williams und Jochen Schweizer.


Flyrad
Lencke Steiner (M.), Thomas und Shelley Ranke Foto: VOX/Sony

Mit bis zu 40 km/h über den Boden fliegen

Das FlyRad wird von einem 500-Watt-DC Radnarbenmotor angetrieben und verfügt über eine Reichweite von knapp 35 Kilometer. Bis der LiFePo4-Akku wieder geladen und fertig für die nächste Reise ist, vergehen in etwa zwei bis vier Stunden. Zwischen die Beine geklemmt und auf Inlineskates oder Rollschuhen stehend, fungiert das FlyRad als Antrieb um recht fix von A nach B zu kommen. Aufgrund der hockenden Position ist der Stand auch während der Fahrt recht sicher. Dennoch wird das Tragen eines Helms empfohlen. Von außen betrachtet sieht das Ganze jedoch etwas ungemütlich aus. Das FlyRad soll sich allerdings komfortabel fahren. Thomas Rank hat unzählige Stunden an dem Gerät gearbeitet und größtenteils in der heimischen Garage getüftelt.

Mit dem TV-Auftritt heute Abend erhofft sich der Erfinder viel. Das Produkt dürfte jedenfalls für Interesse sorgen. Obwohl der Elektroantrieb vorrangig Inlineskater ansprechen dürfte, sollen jedoch auch potentielle Käufer anvisiert werden, die auf umwelfreundliche Fortbewegungsmittel umsteigen wollen. Das FlyRad kann mit grünem Strom betankt werden. Zudem ist das Gerät auch nicht sperrig und findet neben dem Schreibtisch oder auch in der Straßenbahn ein Plätzchen. Ein wenig einschränkend ist die Tatsache, dass man stets ein paar Schuhe noch mitnehmen müsste um diese dann im Job gegen die Inlineskates eintauschen zu können. Das ist jedoch nur eine kleine Hürde, die vor allem unter Berücksichtigung der Alltagstauglichkeit in Betracht gezogen werden dürfte.


FlyRad
FlyRad 2015 via FlyRad.de

Das FlyRad in „Die Höhle der Löwen“

Das FlyRad ermöglicht auch so manche Kunststücke und dürfte definitiv für neugierige Blicke sorgen. Personen mit bis zu 100 Kilogramm können das Gerät nutzen. Ein ausklappbarer Sitz sorgt für mehr Komfort. Das FlyRad ist als fertiges Produkt bereits auf dem Markt. Bisher hielt sich jedoch die Aufmerksamkeit um das Produkt herum noch in Grenzen. Das könnte sich jedoch zeitnah ändern. Lencke Steiner und Judith Williams zeigen Interesse an dem FlyRad beziehungsweise probieren es zumindest aus. Angestrebt wird ein Investment in Höhe von 50.000 Euro. Mit dem Geld soll der Vertrieb weiter ausgebaut werden.

Das FlyRad kaufen

Wenn man freihändig mit dem FlyRad fährt, entsteht das Gefühl vom Fliegen. So kam das Produkt auch zu seinem Namen. Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h sind möglich. Der Tüftler weist zudem daraufhin, dass es verschiedene Positionen gibt, die für eine Menge Abwechslung sorgen. Im eingebetteten Videoclip wird das FlyRad von 2011 vorgestellt. Mittlerweile hat Thomas Rank das Produkt noch weiterentwickelt und mit LED-Beleuchtung versehen. Insgesamt kann sich das Produkt durchaus sehen lassen und verspricht Spaß. Das FlyRad kostet 1.240 Euro und direkt im Online-Shop erworben werden.

FlyRad Reportage von 2011

FlyRad 2015

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