Dass Kinder ganz dringend Liebe brauchen, um sich positiv zu entwickeln, dürfte wirklich jedem klar sein. Aber dass auch das Gehirn eines Babys intensiv auf liebevolle Berührungen reagiert, ist vielleicht noch nicht überall angekommen: Durch Knuddeln und Kuscheln können die Kinder tatsächlich schlauer werden.


Zärtlichkeit ist das A und O für Babys / Foto: Yvonne Salmen

Körpernähe schafft nicht nur Verbundenheit

Einige Eltern lassen gar nicht mehr die Finger von ihrem frisch geborenen Nachwuchs, so lieb haben sie das gerade angekommene Baby. Sie halten es im Arm, schmusen damit, schaukeln es hin und her. Die Körpernähe schafft Verbundenheit, das Kind fühlt sich geliebt und glücklich. Und auch die Liebe der Eltern verstärkt sich durch den engen Kontakt, ein festes Band entsteht, das so schnell keiner trennen kann. Doch das ist längst noch nicht alles: In einer Untersuchung des Nationwide Children’s Hospital in Ohio kam heraus, dass Knuddeleinheiten für Wachstumsschübe des Gehirns sorgen. Umso mehr freundliche Berührungen ein Baby erhält, desto stärker antworten die Nervenzellen.

125 Babys nahmen an der Untersuchung teil

An der Studie nahmen insgesamt 125 Babys teil, ein Teil davon Frühgeborene. Die zu früh geborenen Kinder reagieren weniger intensiv auf Zärtlichkeiten, sie benötigen sehr viele Berührungen, gern auch Haut-zu-Haut, um mit den pünktlich geborenen Kindern gleichzuziehen. Kuschelstunden auf der Frühchenstation sind also noch wichtiger als gedacht! Diese irren Mütter und Väter, die ihre Babys und Kleinkinder, ob Frühchen oder nicht, immer wieder in den Arm nehmen und herumtragen, liegen absolut richtig. Ihr Verhalten zahlt sich nicht nur in purem Familienglück aus, sondern auch darin, dass der Nachwuchs demnächst bessere kognitive Leistungen bringt – weil das Gehirnwachstum schon frühzeitig richtig angekurbelt wurde.


Natürlich gibt es auch einige andere Faktoren, die die Gehirnentwicklung beeinflussen, darunter vor allem Ernährung, Bewegung und natürlich die Vererbung. Ein neuer Einstein entsteht also nicht aus purer Knuddelei – doch ohne Knuddeln wird’s auch nichts mit dem Nobelpreis.

Quelle: newsner.com

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