Aus Holz- und Lebensmittelresten: Neue Quantenpunkte wirken als Insektenschutz Müll aus der Küche und vom Sägewerk taugt künftig vielleicht als Pflanzenschutzmittel. Das japanische Green-Tech-Unternehmen Green Science Alliance hat aus organischen Abfällen wie Holz- und Lebensmittelresten sogenannte Kohlenstoff-Quantenpunkte hergestellt. Im Test wirkten die Partikel abschreckend auf ausgewachsene Weiße Fliegen der Art Bemisia tabaci, einen weltweit gefürchteten Pflanzenschädling, der als Überträger von Pflanzenviren gilt und in der Landwirtschaft erhebliche Ernteverluste verursacht. … Den ganzen Artikel lesen Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter
Neue Elektroden-Technologie entfernt 92 Prozent Schwermetalle aus Industrieabwasser Industrieabwasser aus der Elektronikfertigung und Metallverarbeitung enthält meist zwei Probleme gleichzeitig: hohe Salzkonzentrationen und giftige Schwermetalle. Bisherige Verfahren behandeln beide Belastungen getrennt. Umkehrosmose entfernt Salz, hinterlässt aber konzentrierte, unbrauchbare Sole. Chemische Fällung entfernt Metalle, erzeugt dabei jedoch gefährlichen Schlamm. Forscher:innen der Rice University und der Vanderbilt University haben nun eine elektrochemische Plattform entwickelt, die beide Aufgaben in einem einzigen Schritt … Den ganzen Artikel lesen Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter
Medizin: Neue elektronische Fäden machen medizinische Wearables fast unsichtbar Forscher:innen der Tufts University haben elektronische Fäden entwickelt, die sich in Kleidung einweben oder direkt auf die Haut auftragen lassen. Die sogenannten Thread-ectronics sind so dünn und flexibel, dass Träger:innen sie kaum wahrnehmen. Das Team um Professor Sameer Sonkusale stellt die Technologie in der Fachzeitschrift Applied Materials and Interfaces vor. Anders als starre Smartwatches oder Ringe passen sich die Fäden … Den ganzen Artikel lesen Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter
Selbstreinigende Nano-Beschichtung lässt Solarmodule 16 Prozent mehr Strom liefern Ein indisches Forschungsteam hat eine transparente Nanobeschichtung entwickelt, die Solarmodule selbstständig sauber hält und dabei deutlich mehr Strom liefert als tägliche Handreinigung. In einem sechsmonatigen Freilandtest auf einem Dach in Tamil Nadu produzierte das beschichtete Modul 16 Prozent mehr Leistung als ein verschmutztes Vergleichsmodul und sieben Prozent mehr als ein Modul, das jeden Tag manuell gereinigt wurde. Genau dieses Ergebnis … Den ganzen Artikel lesen Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter
Wertvoller Rohstoff: Fischroboter sollen den USA künftig Lithium aus dem Meer holen Forscher:innen der Texas A&M University entwickeln fischähnliche Nanoroboter, die Lithium direkt aus Meerwasser gewinnen sollen. Das Projekt unter der Leitung von Shiren Wang vom Department of Industrial and Systems Engineering und Jingjing Qiu vom Department of Mechanical Engineering erhält eine Million US-Dollar vom US-Energieministerium. Ziel ist eine robustere heimische Lithiumversorgung der USA, die ohne klassischen Bergbau oder unterirdische Solegewinnung auskommt. … Den ganzen Artikel lesen Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter
Neue 3D-Tarnhülle macht Objekte für Wärmebildkameras unsichtbar Wärme lässt sich schlecht verstecken. Selbst wer in völliger Dunkelheit reglos in Tarnkleidung verharrt, leuchtet für eine Wärmebildkamera hell wie am Tag. Jedes Objekt oberhalb des absoluten Nullpunkts strahlt thermische Energie ab, und jeder Temperaturunterschied zur Umgebung erzeugt eine Signatur, die für empfindliche Infrarotsensoren deutlich sichtbar bleibt. Ingenieur:innen der University of Illinois Urbana-Champaign (UIUC) und der Technischen Universität Dänemark haben … Den ganzen Artikel lesen Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter
Amazon plant Handyfunk aus dem All: 5.105 Satelliten sollen ans Netz Amazon hat bei der US-Regulierungsbehörde FCC einen Antrag für eine gewaltige neue Satellitenkonstellation eingereicht. Bis zu 5.105 zusätzliche Satelliten sollen ab 2028 in den Orbit gehen und Mobiltelefone direkt aus dem All mit Sprache, Daten, Nachrichten und Notfalldiensten versorgen. Das neue System trägt den Namen Amazon Leo Direct-to-Device, kurz D2D, und ergänzt das bestehende Breitbandnetz des Konzerns. Amazon betreibt bereits … Den ganzen Artikel lesen Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter
Medizin: Pflanzlicher Wundverband schlägt Infektionen, bevor sie entstehen Forscher:innen der University of Bath haben einen Wundverband aus pflanzlichen Polymeren entwickelt, der Antibiotika gezielt in der frühen Phase einer Infektion freisetzt, bevor sich ein Biofilm bilden kann. In Labortests reduzierte das Material die Biofilmbildung innerhalb von vier Stunden um mehr als neunzig Prozent, sowohl bei Staphylococcus aureus als auch bei Pseudomonas aeruginosa. Wundinfektionen belasten Gesundheitssysteme weltweit mit Kosten in … Den ganzen Artikel lesen Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter
ESO-Studie: Satelliten-Flut könnte Astronomie verheerend schaden Eine neue Studie der Europäischen Südsternwarte (ESO) liefert erstmals belastbare Zahlen zu einem Problem, das Astronom:innen seit Jahren umtreibt: Satelliten überfluten den Nachthimmel und stören empfindliche Beobachtungen. ESO-Astronom Olivier Hainaut zieht eine klare Grenze. Höchstens hunderttausend lichtschwache, für das bloße Auge unsichtbare Satelliten dürften die Erde umkreisen, um moderne Teleskope arbeitsfähig zu halten. Aktuelle Pläne sehen jedoch 1,7 Millionen Satelliten … Den ganzen Artikel lesen Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter
Statt 200.000: Chinesischer Chip speichert ein Bit mit einem einzigen Elektron Ein Bit Information kostet heute etwa zweihunderttausend Elektronen. So viel Ladung brauchen die schnellsten DRAM-Chips von Samsung und SK Hynix, damit aus einer Eins nicht versehentlich eine Null wird. Forscher:innen der Fudan-Universität in Shanghai haben diese Zahl nun auf ihr theoretisches Minimum gedrückt: ein einziges Elektron. Der Chip trägt den Namen Guiyi, zu Deutsch etwa „Rückkehr zur Eins“. Er speichert … Den ganzen Artikel lesen Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter