Holus ist ein Gerät, welches man auf dem Tisch positionieren kann und in der Lage ist als interaktives Holodeck digitale Medien in 3D-Hologramme umzuwandeln. Das Projekt ist ganz frisch bei Kickstarter gestartet und konnte binnen zwei Stunden die benötigten 50.000 kanadischen Dollar einsammeln.


Holus

Interaktives 3D-Hologramm

Im Inneren der „Holus-Box“ befindet sich eine Glaspyramide. Hierbei handelt es sich gleichzeitig auch um das Herzstück. Darüber hinaus ist das Holodeck für die Tischplatte mit USB und Micro-USB Anschlüssen versehen um smarte Geräte anschließen zu können. In Aktion sorgt Holus für faszinierende Darstellungen und ermöglicht eine völlig neue Art der Wiedergabe digitaler Medien. In Zukunft ist es durchaus möglich, dass wir eher vor einer solchen Box sitzen, als vor einem TV-Gerät wie wir es jetzt noch kennen.


Holus entsprang der Feder des kanadischen Startups H+ Technology. Innerhalb der Glaspyramide entsteht bei Bedarf eine kleine dreidimensionale digitale Welt mit der man interagieren kann. Hinter dem Prinzip steckt ein recht alter Trick, der Pepper’s Ghost genannt wird. Mit dieser Illusion arbeitete auch James Camerons‘ Effektschmiede Digital Domain, als diese den erschossenen Tupac 2012 in der Form eines Hologramms auf dem Coachella-Festival auf die Bühne zauberten.

Holus

Die 3D-Projektionen von Holus sind gelungen und können von allen Seiten und aus unterschiedlichen Winkeln betrachtet werden. Das unterscheidet Holus von bisherigen Holodecks, die in den letzten Jahren vorgestellt wurden. Der Hersteller verspricht, dass jeder digitale Content von einem PC, Smartphone oder Tablet durch Holus umgewandelt werden kann. Die Interaktion mit den Inhalten findet dann über Motion Tracking statt. Das Anwendungsspektrum ist vielfältiger Natur. Holus eignet sich zum Arbeiten genauso gut wie als Familien-Hotspot um Wissen zu vermitteln und Inhalte anschaulich darzustellen. Zudem kann die Box auch in Kombination mit einem 3D-Drucker verwendet werden und die Modelle im Vorab 1zu1 anzeigen. Über die Schnittstellen lassen sich auch externe Geräte wie Microsofts Kinect, Leap Motion oder auch ein Hirnstrommesser anschließen. Das Dock bietet Platz für Smartphones und Tablets und fungiert zuletzt auch als Ladestation. Holus unterstützt Wifi und Bluetooth, verfügt über eine eigene App und auch über einen Sprachsteuerungsassistenten ähnlich wie Apples Siri. Ein „Music Visualizer“ ist ebenfalls mit an Bord.

Im April 2016 sollen die ersten Holus Boxen verschickt werden. Die Home-Edition kostet 850 kanadische Dollar und die pro Version ist für 950 kanadische Dollar erhältlich.

Holus im Video

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