Jahrelang arbeitete der Segway-Erfinder Dean Kamen im Rahmen eines DARPA-Projekts an einer modernen Armprothese. Die Prothese namens LUKE wird dieses Jahr endlich auf den Markt kommen. Inspiration fand Kamen in der Star-Wars-Saga.


Prothese mit hoher Bewegungsflexibilität

Die LUKE-Prothese wurde nach der Prothese benannt, die Luke Skywalker in den Star Wars Filmen trägt, nachdem er in einem Kampf mit Darht Vader seinen Arm verlor. Mittels Elektroden, die an dem verbleibenden Stumpf befestigt werden, kann die Prothese Signale an den Muskeln des Trägers aufnehmen und diese in Bewegungen umsetzen. Das ist kein neues Konzept, aber viele Prothesen greifen auch weiterhin auf externe Kontrollsysteme zurück.


Die Luke-Prothese hat im Vergleich zu den gängigen Lösungen auch eine deutlich erhöhte Flexibilität und Bewegungsfreiheit. Die Schulter sowie das Ellenbogen- und Handgelenk werden jeweils von separaten Motoren angetrieben, sodass der Träger sogar hinter den eigenen Rücken greifen kann. Die Hand verfügt sogar über vier Motoren, die für genug Feinmotorik sorgen, dass der Träger sogar ein Ei ergreifen kann. Dabei erhält er über Sensoren in den Fingerspitzen ein Feedback darüber, wie hart er zugreift.

Die Luke-Prothese wird bei Ihrer Veröffentlichung wohl die modernste Armprothese auf dem Markt sein. Das macht sie natürlich nicht günstig. Noch wurde kein Preis bekannt gegeben, aber Experten schätzen, dass der Preis jenseits von 100.000 US-Dollar liegen wird.

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