Im Grunde ist es auch in Deutschland möglich, mit Radfahren Geld zu verdienen, zumindest für arbeitende Menschen. Denn die Pendlerpauschale macht es möglich, beim Pendeln pro Kilometer 30 Cents Steuern zurückzubekommen. In anderen Landern zahlt der Arbeitgeber bar aus, das entfaltet eine direktere Wirkung. Wo liegt eure persönliche »Schmerzgrenze«?


Geld verdienen mit Fahrradfahren?

Die Niederlande möchten 200.000 Pendler aufs Rad locken

In den Niederlanden zahlen einige Firmen 19 Cents pro Kilometer, wenn ihre Angestellten mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen. Bei einem Anfahrtsweg von 10 Kilometern macht das nach vier vollen Arbeitswochen immerhin 76 Euro aus. Die niederländische Regierung möchte nun eine große Marketing-Offensive für das Fahrrad starten und damit 200.000 weitere Pendler aus dem Auto locken. Und das in einem Land, wo das Radfahren ohnehin hoch angesehen ist!

Italienische Stadt bezahlt Pendlern ein neues Fahrrad

Indes beschloss die Stadt Bari in Italien, radelnden Pendlern 20 Cents pro Kilometer zu zahlen. Pro Monat soll der Betrag allerdings auf 24 Euro gedeckelt werden, was nicht wirklich viel ist. Wer aber ein neues Fahrrad für den Weg zur Arbeit benötigt, der kann sich bei der Stadtverwaltung 150 Euro abholen – oder gleich 248 Euro für ein neues E-Bike. Bari ist von Autos geradezu überschwemmt, nun gilt es, neue Anreize zu setzen.


In Frankreich gibt es 25 Cents pro Fahrradkilometer

Fahrradfahrende Arbeitnehmer können in Frankreich von ihren Chefs 25 Cents pro Kilometer verlangen. 2014 gab es für dieses Konzept eine erste Testphase, die über sechs Monate lief, danach wurde es fest etabliert. Nicht jeder ist damit einverstanden, vor allem die Unternehmer nicht. Und auch der tatsächliche Erfolg ist mit einigen Fragezeichen versehen, denn ein Großteil der nun radelnden Menschen stiegen nicht vom Auto, sondern von den öffentlichen Verkehrsmitteln um.

Wie viel Geld müsste man dir bieten, damit du aufs Fahrrad umsteigst?

Quelle: huffingtonpost.de

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