Schlaglöcher sind ein ernster Feind für Auto- und Radfahrer: Sie scheinen unvermeidlich, wenn mit den Jahren der Asphalt aufgibt, reißt und schlussendlich zerbricht. Dann wird es gefährlich und teuer. Schlaglöcher richten Schäden an Fahrzeugen an, können das Gefährt aus der Bahn schleudern und münden in aufwändigen Straßenreparaturen, um die im wahrsten Sinne des Wortes bislang kein Weg herumführte. Mit dem neuen Asphalt aus Essex County im US-Bundesstaat New Jersey könnte sich dieses Problem förmlich in Luft auflösen. Das Ende der Schlaglöcher? Kosten liegen bei 30 Dollar-Cents je Quadratfuß Die Instandhaltungskosten fürs Straßennetz sind gigantisch, weil herkömmlicher Asphalt je nach Belastung immer nur ein paar Jahre hält. Darum könnten die Mehrkosten für den neuen Asphalt sich mit der Zeit amortisieren. Insgesamt kostet ein Quadratfuß (0,09 Quadratmeter) rund 30 Dollar-Cents, was sich bei den riesigen Flächen enorm potenziert. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, bestehende Schlaglöcher erst einmal mit dem sogenannten Gipave zu füllen und so einen vielversprechenden, aber kostengünstigen Anfang zu machen. Graphen besteht aus einer wabenartigen, stabilen Schicht Normalerweise besteht Asphalt aus einer Mischung von Steinzuschlagstoffen, die mit erdölbasiertem Bitumen verklebt sind. Diesem Grundrezept fügten die Ingenieure aus Essex County Graphen bei, einen Stoff, der aus einer einzigen Schicht Kohlenstoffatomen besteht, die wabenförmig und deshalb äußerst stabil angeordnet. Das macht das Material extrem widerstandsfähig und supraleitfähig. Echttest an Highway-Zufahrt bereits bestanden 2022 fertigten Arbeiter eine Highway-Zufahrtsstraße aus 165 Tonnen Gipave in der Nähe von London an. Eine zweite Spur erhielt eine normale Asphaltdecke. Nach drei Jahren entnahmen die Ingenieure Bohrkernproben zur näheren Untersuchung – und stellten bei weiteren Belastungstests beim neuen Asphalt keine Brüche im Bitumen oder in der Bindung der Komponenten fest. Außerdem schnitt das Graphen-Material im Steifigkeitstest um 10 Prozent und in Sachen Wassersensibilität um 20 Prozent besser ab. Eine Zukunftsoption auch für uns? Quelle: popsci.com Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende. Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter