Vollkommen autonome Taxis, ohne die Möglichkeit, dass ein menschlicher Fahrer vor Ort übernimmt: Schon seit Jahren kündigt Elon Musk seine Cybercabs an, Trends der Zukunft berichtete darüber. Im April 2026 soll es endlich so weit sein, die ersten Selbstfahrer laufen dann vom Band. Damit wären aber noch längst nicht alle Hindernisse umschifft, ganz im Gegenteil: Viele Probleme warten weiterhin auf ihre Lösung. Teslas berüchtigtes Cybercab Unboxed-Produktion in der texanischen Gigafactory Das erste Tesla Cybercab soll in Teslas Gigafactory Texas geboren werden. Bei der Produktion setzt der Konzern auf eine Methode namens »Unboxed«. Die lineare Automobilmontage ist damit im wahrsten Sinne des Worts überholt. In verschiedenen Fabrikbereichen entstehen stattdessen einzelne Module, die am Ende zusammengeführt werden. Damit soll sich die Herstellung insgesamt beschleunigen lassen und zu niedrigeren Kosten möglich sein. Auch der Platzbedarf soll sinken. Alle 10 Sekunden ein fertiges Fahrzeug: So lautet das anvisierte Ziel. Autonome Fahrzeuge für unter 30.000 Dollar Heraus kommen, wenn alles angekündigt läuft, Fahrzeuge zu einem Preis von unter 30.000 Dollar, die weder über Pedalen noch über Lenkräder verfügen. Teslas Full-Self-Driving-System (FSD) übernimmt die vollständige Kontrolle. Zweisitziger sollen die ersten Cybercabs sein, ausgestattet mit einer 35-kWh-Batterie, die induktiv auflädt und eine Reichweite von 322 km schafft. Statt der verbreiteten Sensor-Technologie Lidar kommen Kameras zum Einsatz. Ob das technisch bereits zuverlässig funktioniert? Eher zweifelhaft, aber wer weiß. Sicherheitsvorschriften, Markenstreit und Level-5-Autonomie Die US-Bundes-Sicherheitsstandards verlangen jedenfalls für Kraftfahrzeuge Lenkräder als Sicherheitsausstattung. Tesla möchte eine Ausnahmegenehmigung erhalten, die längst nicht bewilligt ist. Daneben besteht aktuell noch ein Markenrechtsstreit mit einem französischen Getränkehersteller, der unter dem Namen »Cybercab« firmiert. Außerdem funktioniert Teslas Robotaxi-Pilotprogramm derzeit gerade einmal mit Level-2-Systemen, die unbedingt menschliche Aufsicht erfordern, und sorgt dabei regelmäßig für Pannen. Die nun notwendige Level-5-Autonomie scheint damit in weiter Ferne. So stehen dem ambitionierten Versprechen viele Hürden und Probleme entgegen, doch Musk reagiert darauf wie üblich: Er fängt einfach mal an. Quelle: newatlas.com Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende. Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter
Fusionsenergie made in Germany? Warum ein Stellarator in Bayern die Fusionsforschung verändern könnte