Experten sprechen bei der Skybox von einer neuen Revolution der Beleuchtungstechnologie seit der Einführung der LED. Auf der ExCeL Messe in London hat das Unternehmen CeoLux die neuartige Lampe vorgestellt. Messebesucher rätselten, ob es sich hierbei um ein Fenster im Dach oder um einen künstlichen Himmel handelt. Der Effekt der Lampe ist so täuschend echt, dass eine Unterscheidung zwischen Wirklichkeit und Illusion auch dann nicht eindeutig getroffen werden kann, wenn man direkt unter der Lampe steht.


Künstlicher Himmel
Die Skybox simuliert einen künstlichen Himmel

Sonne oder Lampe?

Selbst nach mehreren Minuten puren Erstaunens, zog die Skybox die Besucher in den Bann. Die häufigsten Fragen waren dabei :“Wie funktioniert das?“ und „Wie ist das möglich?“. Bei der Skybox handelt es sich um ein simuliertes Dachfenster mit einer Einbautiefe von knapp einem Meter. Die Sonne steht bisher noch statisch am Himmel. bei der Einbautiefe und auch dem Sonnen-Effekt wollen die Entwickler jedoch noch optimieren. Die Sonne fungiert bei der Illusion, genauso wie in der Wirklichkeit auch,  als Lichtquelle. In der nahen Zukunft soll sich die Sonne der Skybox in Echtzeit über den künstlichen Himmel bewegen und auch das Morgen- und Abendlicht authentischer simulieren.

So funktioniert die Skybox

Die Skybox stellt die Entwickler vor neue Herausforderungen im Bereich der Beleuchtungstechnologie. Schließlich sind nicht die verbauten LED das Problem bei der Darstellung der natürlichen Farben und des Lichts, sondern die künstliche Atmosphäre, die den blauen Himmel visualisiert. Die Simulation des blauen Himmels kommt einer kleinen Meisterleistung gleich. Die Techniker mussten hierbei die ersten 10 Kilometer der Erdatmosphäre auf wenige Millimeter komprimieren. Zusätzlich wurde dieses Konstrukt dann mit Titandioxid Nanopartikel versehen. Die Moleküle wiederum bewegen sich dann in einem Plastikkasten hin und her und sorgen somit für eine korrekte Lichtstreuung. Die so dargestellte Sonne steht einer Sonne an einem warmen Sommertag somit in keinem Punkt nach.


Künstlicher Himmel

Perfekt ist die Skybox den Entwicklern zufolge noch nicht. Ein weiterer Verbesserungs-Punkt ist, neben der statischen Sonne und der recht großzügigen Einbautiefe, der bisher noch enorme Stromverbrauch. „Mit 340 Watt verbraucht die Lampe zur Zeit einfach zu viel Strom.“, so ein Vertreter von CeoLux. „Wir arbeiten gerade an der Optimierung der LED’s, welche den Stromverbrauch in Zukunft erheblich senken werden.“

Die Beleuchtung der Zukunft hat viel Potential

Das Einsatzspektrum der Skybox bietet für die Zukunft sehr viel Potential. CoeLux nennt dabei nur einige Beispiele wie Museen, Fitnessstudios, Arbeitsplätze, Krankenhäuser, den Heimbedarf, sowie Wellnessoasen. Inklusive der Installation schlägt die Skybox aktuell mit stolzen 60.000 Euro zu Buche. Dennoch gibt es wohl schon Interessenten, die Interesse an einem Einsatz haben. Die Skybox könnte auch zur der Umsetzung eines Earthscrapers genutzt werden. Hierbei handelt es sich um einen Wolkenkratzer, der nicht in die Höhe, sondern in die Tiefe gebaut wird. Ziemlich interessant das Ganze. Wir werden die Entwicklungen der Skybox weiter mitverfolgen und euch an passender Stelle mit neuen Updates versorgen.

Skybox im Video

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