Unter dem Begriff Speed-Art versteht man die Kunst, Kunst in Höchstgeschwindigkeit zu gestalten. Viele Speedart-Künstler haben sich vor allem auf Videoplattformen wie YouTube einen Namen gemacht. Dort zeigen die Künstler meist in Zeitraffer wie sie digitale und atemberaubende Kunstwerke erschaffen. Solche Speedart-Künstler sind schon extrem schnell in ihrem Tun, doch was nun auf uns wartet übertrifft alles. Ein Künstler hat es nämlich vollbracht, die Mona Lisa in genau 80 Millisekunden zu malen. Das es sich bei dem Künstler nicht um einen menschlichen handeln kann ist logisch. Doch was steckt hinter dem Speed-Art Künstler der eines der bekanntesten Kunstwerke der Welt, die Mona Lisa, in einem Bruchteil einer Sekunde auf eine Leinwand zaubern kann? Dies und mehr erfahrt ihr in diesem Artikel.

Speed-Artwork der etwas anderen Art

Es handelt sich also nicht um ein menschliches Lebewesen, welches die Mona Lisa in Rekordzeit auf eine Leinwand bringen kann. Ein Tier sowieso nicht, über bleibt also die Maschine und in der Tat handelt es sich bei dem unglaublichen Speed-Artwort tatsächlich um eine. Im Rahmen der TV Serie Mythbusters wurde eine Paintball Pistole so modifiziert, dass sie gar nicht mehr als Paintball-Pistole bezeichnet werden kann. Auf einer Bühne und während einer Konferenz haben die Jungs der bekannten TV Serie eine Riesen-Paintball Maschine vorgestellt, die in der Größe alles bisherige übertrifft. Mit ca. 7 Metern Länge und fast 3 Metern Höhe ist der maschinelle Speedartwork-Künstler wohl die größte Paintball-Maschine der Welt und erfüllt dabei noch seinen Zweck in Rekordzeit.


Die Mona Lisa in 80 Millisekunden auf der Leinwand

Danke an die Hochgeschwindigkeits-Kameras, denn nur dank ihnen können wir sehen, wie es die größte Paintball-Maschine hinbekommt, das Kunstwerk von Leonardo DaVinci in einem Bruchteil einer Sekunde vor den Augen tausender Zuschauer auf die Leinwand zu hauen. Mehrere dutzende Paintball-Kugel schiessen nahezu gleichzeitig aus den Röhren und treffen die Leinwand mit vorbestimmten Farben perfekt. Während dieses Wimpernschlags entsteht das Bild – in weniger als einer Sekunde. Faszinierend, wie Technik uns vor Augen führt, in welche Richtung die Zukunft gehen könnte. Noch scheint dies alles eine Art Spielerei, doch die Welt der Robotik und künstlicher Intelligenz wird auch in Zukunft noch viele Überraschungen für uns parat halten, die wir heute für unmöglich halten. Die Mona Lisa in 80 Millisekunden auf eine Leinwand zu klatschen, ist nur ein kleines Beispiel für das Potential von Maschinen. Schaut euch das Video unten an, es zeigt den Aufprall der Paintball Kugeln in Zeitlupe.

Video zur Mona Lisa in 80 Millisekunden

https://www.youtube.com/watch?v=poEm3NswYVg

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1 Kommentar

  1. Marcus

    10. Juni 2014 at 07:57

    „Die Mona Lisa in 80 Millisekunden auf eine Leinwand zu klatschen, ist nur ein kleines Beispiel für das Potential von Maschinen.“ Man sollte sich dennoch immer vor Augen führen, dass dies eigentlich das Potential von Menschen sind, die es geschafft haben diese Idee zu kreieren und mithilfe von Maschinen in die Realität umzusetzen.

    Dasselbe in der Robotik: Ein Roboter reagiert nur so gut und „intelligent“ auf seine Umgebung, wie er vom Programmierer programmiert wurde – deshalb wird ein Roboter niemals eigenständig denken können. Er mag daraufhin programmiert werden, zu erkennen und aus verschiedenen Umständen in der Umgebung für seine weiteren Vorgehensweisen zu lernen, und dies kann und wird noch sehr weit voranschreiten, sodass es aussieht, als ob der Roboter denken und handeln würde – doch dahinter steckt immer ein Programmcode.

    Mag sein dass die Technik in Sachen Geschwindigkeit inzwischen rasant zugelegt hat und in mancher Hinsicht den Menschen übertrifft, doch auch nur deshalb, weil der Mensch darauf hingearbeitet hat.

    Ich erwähne das, weil das manche nicht wahrhaben wollen oder vergessen. Das führt sogar schon so weit, dass die Rede davon ist, wie sicher und fehlerfrei die Technik ist, und wie man die Fehlerquelle Mensch (Thema autonomes Autofahren) am besten reduzieren könnte. Technik unterstützt den Menschen und soll es auch, aber ich bin mir nicht ganz sicher, wohin das alles hinführen wird. Hoffentlich wird es niemals einen Bug im System geben, der unter gewissen Umständen auftritt und zu einem Unfall mit verheerenden Folgen führt, der sonst nicht passiert wäre. Könnte man zwar dann wieder in Relation zu den verhinderten Unfällen durch die Technik setzen, aber naja… man wird sehen! 😉

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