Marktführer auf dem Gebiet der Elektroautos war viele Jahre lang Tesla. Jetzt verliert der Hersteller zum ersten Mal Kunden und ein anderes Unternehmen legt kräftig zu – so stark, dass der US-amerikanische Konzern auf Platz 2 zurückfällt. Tesla Bilanz für 2025: 1,65 Millionen verkaufte Stromer. Der chinesische Konkurrent schaffte es auf 2,2 Millionen. Tesla verliert Marktanteile – BYD gewinnt Platz 1 nimmt nun der chinesische Autobauer BYD ein Platz 1 nimmt nun der chinesische Autoproduzent BYD ein, der 2025 mehr Elektrofahrzeuge verkaufte als jedes andere Unternehmen weltweit. Der in Shenzhen ansässige Konzern teilte am Donnerstag der Börse in Hongkong seine Zahlen mit, Tesla zog am Tag darauf Bilanz. Elon Musks Vorzeigebetrieb setzte in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres – also bis Ende September – 1,22 Millionen reine Stromer ab. Bevor in den USA die Steuervergünstigungen auf Elektroautos ausliefen, ging die Verkaufskurve sogar noch einmal steil nach oben auf erstmalig beinahe 500.000 E-Autos in einem einzigen Quartal. Im vierten Quartal lagen die Erwartungen bei 450.000 verkauften Wagen. Tesla machte letztes Jahr 7,7 Prozent minus Schlussendlich kamen für Tesla »nur« insgesamt 1,65 Millionen Verkäufe heraus und damit ein Minus von 7,7 Prozent gegenüber 2024. Mehrere Faktoren machen dem Autopionier zu schaffen: Nicht nur die neue Steuerpolitik von US-Präsident Trump dämpft das Geschäft, sondern auch das politische Engagement für die MAGA-Bewegung durch Tesla-Gründer Musk trug zum Thronsturz bei. Letzteres löste vor allem in Europa für einen gewissen Zeitraum eine deutliche Kaufzurückhaltung aus. Gleichzeitig nimmt die chinesische E-Autoindustrie immer mehr an Fahrt auf und erobert unter anderem Teslas bisherige Absatzmärkte. BYD steht als Abkürzung für »Build your Dreams«, also »Bau deine Träume«. Der Konzern ist mittlerweile 30 Jahre alt und hat als Batteriehersteller begonnen. Aktuell haben sich auf dem internen chinesischen Markt harte Preiskämpfe entwickelt, sodass BYD vermehrt auf den Export Richtung Naher Osten, Südostasien und Europa setzt. Quelle: futurezone.at Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende. Facebook Facebook Twitter Twitter WhatsApp WhatsApp Email E-Mail Newsletter