Ein einziger Tropfen Blut und der neue entwickelte V-Chip reichen aus, um bis zu 50 verschiedene Bluttests durchzuführen. Bislang benötigt man unzählige Geräte sowie große Labore und einiges an Blut, um diese verschiedenen Bluttests durchzuführen. Wissenschaftler am Methodist Hospital Research Institute sowie am MD Anderson Cancer Center haben gemeinsam den V-Chip entwickelt, der die Untersuchungen mit nur einem Tropfen Blut ermöglicht.


V-Chip - 50 Bluttests mit einem Tropfen Blut (Bildquelle: psfk.com)
V-Chip – 50 Bluttests mit einem Tropfen Blut (Bildquelle: psfk.com)

Mit dem V-Chip (volumetrischer Balkendiagramm Chip) liessen sich beispielsweise die Werte für Blutzucker, Cholesterin, sowie Anzeichen von Infektionen in einem einzigen Test mit nur einem Tropfen Blut festlegen.


Bluttests laufen in Kanälen zwischen zwei Glasplatten ab

Im V-Chip befinden sich zwischen zwei Glasplatten Vertiefungen in den Wasserstoffperoxid, verschiedene Antikörper sowie das Enzym Katalase, Serum und ein Farbstoff untergebracht sind. Der V-Chip hat in etwa die Größe einer Kreditkarte und zeigt in verschiedenen Balkendiagrammen die jeweiligen Ergebnisse an. In verschiedenen Kanälen, die zwischen den beiden Glasplatten eingefräst sind, laufen die einzelnen Tests ab. Durch einfaches Verschieben der beiden Glasscheiben zueinander werden die Testabläufe in Gang gebracht. Als Ergebnis der Blutuntersuchung erscheint danach das Balkendiagramm mit den Werten, die ermittelt wurden.

Die V-Chips sollen preiswert und leicht anwendbar sein

Der Leiter der Entwicklungen zum V-Chip, Ph.D. Lidon Qin teilte mit, das er in dem neuen Chip eine Möglichkeit sehe Bluttests zu vereinfachen und somit auch in entlegenen Gegenden oder dritte Welt Ländern Blutuntersuchungen ohne großen Aufwand zu ermöglichen. Laut Ph.D. Lidon Qin sollen die V-Chips preiswert und leicht anzuwenden sen. Man könne sogar durch Hinzufügen weiterer Kanäle zwischen den Glasplatten die Ergebnisse noch weiter verbessern. Man wolle die Bedienung des V-Chips für die Zukunft noch weiter vereinfachen und damit benutzerfreundlicher machen.

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1 Kommentar

  1. Paul

    11. Januar 2013 at 07:38

    Wenn ich solche Entwicklungen sehe, sehe ich die Zukunft. Dieser Fortschritt past perfekt in das 21. Jahrhundert. Schöner währe es, wenn wir die häufigsten 10 Krankheiten der Welt heilen könnten.

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