In Österreich hat sich ein extrem findiges Unternehmen angesiedelt, das wir euch bereits vorgestellt haben: Die Firma nennt sich Wohnwagon, genau wie ihr erstes Produkt, der energieautarke Wohnwagen, der uns im Jahr 2015 absolut begeisterte! Seit 2017 darf sich eine junge Architektin darüber freuen, das erste wasserautarke Wohnwagon-Haus zu bewohnen – und sie genießt es in vollen Zügen!


… noch dazu sieht das „Aqua“-Haus von Wohnwagon reichlich wohnlich aus. / Foto: Wohnwagon

Das wasserautarke Haus »Auqa« von Wohnwagon

Wer einen etwas größeren eigenen Garten besitzt, kennt vielleicht dieses Gefühl der Freude, wenn es nach langer Zeit der Trockenheit endlich mal wieder regnet. Diese Reaktion zeigt eine gewisse Verbundenheit mit der Natur, die durchaus tiefer geht als bei einem modernen Durchschnittsmenschen! Die Architektin Franziska freut sich seit Januar 2017 regelmäßig darüber, den Regen an ihre Scheiben prasseln zu sehen, denn seit genau jenem Monat lebt sie im wasserautarken Haus namens »Aqua«, konzipiert von der Firma Wohnwagon.

Dieser große Gartenteich hat es wirklich in sich!

Dieses hübsche Eigenheim benötigt keinen Wasser- oder Kanalanschluss, stattdessen verfügt es über einen eigenen Naturteich, der im Sommer zum entspannten Plantschen einlädt. Die tiefstehende Wintersonne spiegelt sich in der Wasseroberfläche und sendet ihre wärmenden Strahlen so durch die Fenster in die Wohnräume; Grund genug für Franziska, die Heizung ein wenig niedriger einzustellen. Ein Teich für alle Fälle also, der sogar noch mehr als das kann! Das etwa 70 Quadratmeter große Gewässer dient als Wasservorrat für das Haus, seine Uferzonen sind mit reinigenden Sumpfpflanzen besiedelt. Der Teich verfügt über unterschiedliche Zonen mit verschiedenen Temperaturen, die für eine ordentliche Zirkulation sorgen. So kippt das Wasser nicht – und bleibt der stolzen Hausbesitzerin zur Nutzung erhalten.


Wasser sammeln, aufbereiten und als Trinkwasser wieder einspeisen

Auf dem etwa 60 Quadratmeter großen Dach wird Regenwasser gesammelt, sogenannte Repositionspflanzen bereiten dieses für Dusche, WC und Waschmaschine auf. Auch auf dem gesamten restlichen Grundstück befinden sich Wassersammelanlagen, sodass sich so viel wie möglich von dem feuchten Nass in den hauseigenen Kreislauf integrieren lässt. Natürlich besitzt die schmucke Immobilie auch einen eigenen Technikraum mit mehreren Vorfiltern und zwei selbstreinigenden Trinkwasserfiltern, Franziska kann also ganz ohne Bedenken aus dem Wasserhahn trinken! Viele der eingesetzten Filter sind selbstreinigend und wartungsfrei, das erspart die Chemiezusätze.

Reingeschaut – und aufgepasst!

Die vielen Vorteile, die ein solches System bietet, müssen wir an dieser Stelle gar nicht nennen, sie erklären sich von selbst. Trends der Zukunft sagt einfach: Daumen hoch für diesen bewundernswerten Erfindungsgeist – davon brauchen wir mehr!

Quelle: wohnwagon.at

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1 Kommentar

  1. Frager

    22. Juni 2018 at 11:11

    Kann das trendsderzukuft-Team mitteilen wohin die Toilette geht? Da kommt nämlich einiges an Flüssigkeit zusammen inklusive Festbestandteilen

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