In nur zwei Tagen, am 23. Februar, steht im baden-württembergischen Renningen eine Premiere an: Dann eröffnet dort der erste vollautomatische Supermarkt unseres Landes, initiiert von Edeka und der Bahn im Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Start-up Smark.


Shoppen ohne zu shoppen? In Renningen bald rund um die Uhr möglich!

Der Einkauf erfolgt per Smartphone oder Touchscreen

Der Name des Projektes lautet E 24/7, weil dieser Supermarkt für seine Kunden sieben Tage die Woche jeweils vierundzwanzig Stunden lang geöffnet hat. Sprich: immer. Das funktioniert, weil vor Ort keine Verkäufer oder Kassierer arbeiten, sondern ausschließlich Roboter. Wer hier einkaufen möchte, der muss vorher sein Smartphone zücken und sich seinen Warenkorb virtuell zusammenstellen. Alternativ steht vor Ort ein Touchscreen zur Verfügung, an dem sich die Bestellung ebenfalls durchführen lässt. Hinter den Kulissen geht es direkt danach rund: Roboter düsen los und stellen die Einkäufe fein säuberlich zusammen. Der Kunde muss seine Sachen nur noch holen.

Der Mini-Supermarkt hat 800 verschiedene Produkte in petto

Das Start-up Smark gilt als Spezialist für automatisierte Verkaufsstellen, allerdings bislang in deutlich kleinerem Format. Die Experten liefern die Technik für den neuen Mini-Supermarkt in Renningen, der ungefähr 800 verschiedene Produkte anbieten soll. Das Sortiment beinhaltet nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch Drogerieartikel. Es zieht sich also quer durch den täglichen Bedarf. Auch ein Backshop ist mit an Bord, für das frischgebackene Brot und die Frühstücksbrötchen.


Smark arbeitete bereits mit der Real-Kette zusammen

Nachfolger für dieses Pilotprojekt sind bereits in Planung. Edeka Süd-West gibt bekannt, weitere Märkte in »Hochfrequenzlagen im Südwesten« eröffnen zu wollen. Smark bleibt dabei weiter mit an Bord, das Unternehmen hatte bereits einen ersten Versuch in Richtung automatisierter Supermärkte in Zusammenarbeit mit Real gestartet, doch als die Kette von einem russischen Finanzinvestor übernommen wurde, lief die Unternehmung »Emmas Enkel« leider aus. Nun folgt also ein neuer Anlauf, die gute, alte Tante Emma zu beerben. Doch so gemütlich wie in nostalgischen Zeiten, als sich das halbe Dorf beim Einkauf im Laden traf, wird die neue Variante bei Weitem nicht.

Quelle: t3n.de

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