Krebs ist die Todesursache Nummer eins in der Europäischen Union. Die Auslöser für eine Krebserkrankung sind allerdings vielfältig. Anders als bei klassischen Infektionskrankheiten findet keine direkte Ansteckung statt. Versuche die Zahl der Krebsfälle zu minimieren müssen daher an anderer Stelle ansetzen. Forscher der Organisation „Cancer Research U.K.“ haben nun darauf hingewiesen, dass sich immerhin 40 Prozent aller Krebserkrankungen auf den eigenen Lebensstil zurückführen lassen. Die drei Hauptursachen für zukünftige Erkrankungen sind dabei: Tabak, Fettleibigkeit und Alkohol.


Rauchen verursacht noch immer die meisten Krebserkrankungen

Die Forscher betonen allerdings, dass auch ein gesunder Lebenswandel keineswegs vollständig vor Krebs schützt. Er erhöht lediglich die Chancen nicht zu erkranken. „Niemand kann garantieren, dass man nicht an Krebs erkrankt, nur weil man einen gesunden Lebensstil führt. Aber wir können unsere Chancen erhöhen, indem wir jetzt Schritte unternehmen, die die Wahrscheinlichkeit einer künftigen Krebserkrankung senken“, so Professor Max Parkin von der „Queen Mary University“ in London.


Eine Analyse der einzelnen Krebserkrankungen in Großbritannien hat zudem ergeben, dass Rauchen noch immer die häufigste selbst zu verantwortende Krebsursache ist. Bei Übergewicht und Alkohol kommt es hingegen eher auf die Art des Konsums an. Ein Glas Wein und ein fettiges Weihnachtsessen alleine sind kein Problem. Lediglich exzessiver Genuss führt zu Problemen. Ähnliches gilt auch für die Nutzung von Sonnenstudios und das Sonnen baden generell. Die zu häufige Nutzung der dortigen UV-Strahlung beziehungsweise der fehlende Einsatz von Sonnencreme kann ebenfalls Krebs verursachen.

Gute Vorsätze für das neue Jahr

Regelmäßig Sport zu treiben und sich fit zu halten wiederum senkt das Risiko einer Krebserkrankung. Die Wissenschaftler betonen allerdings auch, dass es ihnen nicht darum geht den Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen. Vielleicht aber sei der Jahreswechsel eine gute Gelegenheit über bestimmte Gewohnheiten nachzudenken.

Quelle: Digital Journal

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