Neuentwicklung zur Identifizierung von HIV-Hemmstoffen
Neuentwicklung zur Identifizierung von HIV-Hemmstoffen

Am Helmholtz Zentrum München haben Wissenschaftler ein Zelltestsystem entwickelt, das in der Lage ist, einfach und doch zuverlässig Substanzen zu identifizieren, welche die Vermehrung der HI-Viren hemmen können. Das Test Verfahren heißt EASY-HIT und kann die Wirksamkeit von Hemmstoffen gegenüber dem HI-Virus einfach und zuverlässig prüfen. Professor Ruth Brack-Werner leitete die Gruppe von Wissenschaftlern, denen die Entwicklung dieses Testverfahrens gelungen ist. Durch den EASY-HIT Test wird die Infektion der Zellen durch rote Fluoreszenz angezeigt. Je nach Intensität der Fluoreszenz kann festgestellt werden, wie der Grad der HIV-Infektion ist. Die von den Forschern modifizierten menschlichen Kulturzellen die Grundlage des Tests sind, tragen natürliche Rezeptoren für den Einlass der HI-Viren in die jeweiligen Zellen. Zudem aber besitzen sie ein stabil in die Zelle eingebetetes Reportergen, welches das Fluoreszieren verursacht.


In einfachen Worten ausgedrückt

Vereinfacht ausgedrückt kann man mit dem EASY-HIT Test verschiedene Substanzen daraufhin untersuchen, ob sie in der Lage sind, das HI-Virus an einer Vermehrung zu hindern. Je stärker das Fluoreszieren ist, um so stärker ist das HI-Virus in Zellen eingedrungen oder je stärker regt es die Bildung von weiteren infektiösen Viruspartikeln an. Das bedeutet, dass jetzt effektiver nach Hemmern gesucht werden kann, die in der Lage sind, das HI-Virus an seinem Wachstum zu hindern. Gerade die Forschung und Entwicklung im Bereich der Medizin ist immens wichtig. Entwicklungen und Entdeckungen wie der Mikrochip in der Pille, der in der Lage ist Daten aus dem menschlichen Körper nach außen zu übertragen oder die Ergebnisse, die in der IgA Antikörperforschung Krebs Patienten Hoffnung machen, sorgen immer wieder für ein Aufhorchen der Menschen.


AIDS darf nicht in Vergessenheit geraten

Sicherlich wird es noch lange dauern bis endlich ein Wirkstoff entdeckt wird der HIV stoppen kann oder vor einer HIV-Infektion schützt. Aber solche Forschungen mit derartig positiven Ergebnissen sorgen dafür das vielleicht der Zeitraum ein wenig kürzer wird. Wichtig ist vor allem das sich Menschen auch weiterhin vor dem tückischen HI-Virus schützen. Daher ist ein Tag wie der Welt-Aids Tag am 1. Dezember auch immens wichtig. Zu schnell vergisst man etwas, dass nicht mehr jeden Tag in der Presse ist. So sollten Kondome immer als Schutz eingesetzt und verstanden werden. Damit sie nicht zu auffällig neben dem Bett stehen, können sie in dieser witzigen Box aufbewahrt werden. Selbst der Papst hat seine Meinung zu Kondomen relativiert und gesteht in Einzelfällen die Nutzung von Kondomen zum Schutz vor AIDS zu. Dieses allerdings unter dem Gesichtspunkt der Gesundheit und nicht unter dem Aspekt der Empfängnisverhütung.

Quelle & Bild: helmholtz-münchen

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