In den letzten Jahren sind eine ganze Reihe mobiler Ladegeräte für Camper und Naturfreunde auf den Markt gekommen. Die meisten sind dabei mit Solarmodulen ausgestattet und nutzen die Energie der Sonne, um beispielsweise ein Smartphone aufzuladen. Diese Technik funktioniert mittlerweile sehr zuverlässig, hat aber einen Nachteil: Nachts oder bei Sturm und Regen kann keine Energie gewonnen werden. Speziell dafür wurde der Candle Charger entwickelt. Dieser gewinnt die Energie aus einer offenen Feuerstelle, beispielsweise einer Kerze oder einem Campingkocher und kann so jederzeit eingesetzt werden – auch beispielsweise, wenn in den eigenen vier Wänden mal der Strom ausfällt.


Die Wärme des erhitzten Wassers wird in Energie umgewandelt

Der Candle Charger wird deshalb auch nicht als reines Outdoor-Produkt beworben, sondern als Gerät für jegliche Situation ohne zuverlässige Stromversorgung. Das Funktionsprinzip ist dabei vergleichsweise simpel. Mit Hilfe der Feuerstelle wird Wasser in einem kleinen Topf erhitzt. Dieser wiederum wandelt die Wärme in Energie um und kann mit Hilfe eines USB-Kabels mit dem Smartphone oder anderen elektronischen Geräten verbunden werden. Ganz neu ist die Technik dabei nicht. Die zum Ladegerät umfunktionierte Kaffeetasse, über die wir vor einigen Monaten berichteten, funktioniert ganz ähnlich. Der Candle Charger ist allerdings vielseitiger. So kann beispielsweise das abgekochte Wasser, anschließend auch als Trinkwasser verwendet werden.


Die Technik funktioniert mit jeder offenen Feuerstelle

Das Ladegerät wurde zudem so konzipiert, dass es auch problemlos auf längere Touren mitgenommen werden kann. Zusammengefaltet ist es nur rund zehn Zentimeter groß und wiegt etwas mehr als 300 Gramm. Die Herstellerfirma Stower vertreibt dabei auch dazugehörige Gaskerzen. Diese sollen rund sechs Stunden brennen und dabei genug Energie liefern, um zwei iPhones komplett zu laden. Die Technik funktioniert aber auch mit jeder anderen Feuerstelle. Momentan läuft bei Kickstarter eine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung der Produktion. Für 65 Dollar können sich Interessierte dort ein Exemplar sichern.

Via: Treehugger

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