Wer sich dem DryCycle nähert, dürfte sich zunächst nicht ganz sicher sein, worum es sich genau handelt. Das Fahrzeug hat vier Räder und eine Fahrerkabine. Dies spräche dafür, dass es sich um ein Auto handelt. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Pedale und die Konstruktion ist insgesamt sehr schmal. Tatsächlich handelt es sich um ein Elektro-Fahrrad mit besonderem Komfort. So sitzt der Fahrer nicht nur vor Wind und Wetter geschützt. Vielmehr wird er in Sachen Antrieb auch noch von einem Elektromotor unterstützt. Die Geschwindigkeit ist allerdings auf maximal 25 Stundenkilometer begrenzt. Eine volle Akkuladung reicht zudem aus, um rund 48 Kilometer weit zu kommen. Anschließend kann das außergewöhnliche Elektro-Fahrrad einfach an der Steckdose aufgeladen werden.


Bild: DryCycle

Knautschzonen und Fahrerzelle schützen bei Unfällen

Neben dem zusätzlichen Komfort durch die Fahrerkabine, der durch eine optional zu buchende Klimaanlage noch erhöht werden kann, betonen die Hersteller vor allem den Sicherheitsaspekt. So soll der Fahrer selbst bei frontalen Zusammenstößen bestmöglich geschützt sein. Dafür sorgen integrierte Knautschzonen sowie eine speziell gesicherte Fahrerzelle. Insbesondere die Gefahr von schweren Kopfverletzungen soll auf diese Weise deutlich reduziert werden. Die Macher schickten das DryCycle daher sogar zu einem klassischen Crashtest inklusive Dummy. Dort schnitt das Fahrzeug erstaunlich gut ab. Der Vorgang wurde zudem auch auf Video festgehalten und veröffentlicht. In Sachen Komfort und Sicherheit können es somit nur wenige Elektro-Fahrräder mit dem DryCycle aufnehmen.

Der Preis dürfte viele potentielle Käufer abschrecken

Allerdings ist das Fahrzeug auch entsprechend teuer. Anfang nächsten Jahres soll die Basisversion für umgerechnet 19.900 Dollar auf den Markt kommen. Eine Summe, bei der sich die meisten potentiellen Käufer dann wohl doch eher direkt für ein Elektroauto entscheiden dürften. Außerdem stellt sich die Frage, wo man mit dem DryCycle überhaupt fahren darf. Bei Geschwindigkeiten von maximal 25 Stundenkilometern dürfte es auf der Straße schnell ungemütlich werden. Der Hersteller verspricht zwar, dass die Konstruktion auch auf Radwegen und ähnlicher Infrastruktur genutzt werden darf. Dies ist bei Fahrzeugen mit vier Rädern aber nicht in allen Ländern gesichert. Es bleibt daher abzuwarten, ob die innovative Idee tatsächlich genug Kunden begeistern können wird.


Via: Electrek

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