VR-Headsets sind auf dem Vormarsch. Die virtuelle Realität liegt im Trend und soll das nächste große Ding werden. Hierfür legen sich die Hersteller auch mächtig ins Zeug. Vom VR-Café, über VR-Achterbahnen, bis hin zum Holodeck und Live-OPs mit 360 Grad-Blick, ist schon einiges dabei. Auch die Kunst könnte hier ein neues Feld für sich erschließen, um der Kreativität freien Lauf lassen zu können. Google beauftragte dazu jüngst sechs Künstler, die sich einmal austoben sollten. Die VR-Kunstwerke, die daraufhin entstanden, können sich durchaus sehen lassen.


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Beeindruckende VR-Kunstwerke

VR-Artists nutzen die virtuelle Realität um neue Kunstwerke entstehen zu lassen. Dabei malen die Künstler einfach mit einem Controller in der Luft. Mit einer VR-Brille auf der Nase, werden die Werke dann sichtbar. Besonders eindrucksvoll ist das Light-Painting, aber auch die 3D-Grafitti-Arts und Skulpturen. Google nennt das Ganze Virtual Art Sessions und setzt dabei auf ein Set bestehend aus 3D-Technologie und 360-Grad-Videos. Als Tool wird Googles neue V8 Javascript engine genannt, die unter anderem auch im Chrome-Browser werkelt und diesen in Zukunft VR-tauglich machen wird. Die 360-Grad-Inhalte wurden mithin via WebM video und WebGL gerendert. Google hat für neugierige Entwickler auch eine Virtual Art Sessions-Website gelauncht. Hier stehen dann auch die Codes als Opensource-Software zur Verfügung.


Die VR-Kunstwerke im Video

Im Juni 2015 fand die die erste Virtual-Reality -Kunstshow in San Francisco statt. Getreu dem Motto:“ Kunst muss nicht mehr flach sein“, konnten Künstler dank Tilt Brush ihre kreative Ader in der virtuellen Realität unter Beweis stellen. Mit der VR-Brille HTC Vive und einem 3D-Controller gewappnet, entstanden klassische Kunstwerke aber auch interaktive Umgebungen. Dank der Technologie sei nahezu jede Kunstform umsetzbar. Bisher kann man lediglich die Künstler bestaunen. In naher Zukunft soll man jedoch auch selbst Kunstwerke in den Raum „pinseln“ können. Dazu wird nur noch eine VR-Brille, Smartphone, Controller und eine App benötigt.

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