Angst oder Vorurteile gegenüber Homosexuellen schaden der Gesundheit: Eine aktuelle Studie der Columbia University unter Heterosexuellen in den Vereinigten Staaten zeigt, dass Homophobie die Lebenserwartung eines Menschen um bis zu zweieinhalb Jahre verkürzen kann.

„Wir fanden Hinweise darauf, dass Vorurteile gegenüber Homosexuellen mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko bei Heterosexuellen verbunden sind“, schreiben die Wissenschaftler im American Journal of Public Health. Konkret fanden die Forscher heraus, dass die Lebenserwartung von Menschen mit Vorurteilen gegenüber  Homosexuellen um 2,5 Jahre kürzer ist als die von vorurteilsfreien Menschen.


Vorurteile erhöhen den Stress-Pegel

Der Studie zufolge haben Menschen mit starken homophobilen Neigungen einen höheren Stress-Level, welcher Herzprobleme und andere Krankheiten hervorrufen kann. Der hohe Stresspegel führt wiederum zu ungesunden Folgeerscheinungen wie falscher Ernährung, Übergewicht, Rauchen und Alkoholmissbrauch. Die Studie wurde unter 20.226 Heterosexuellen in den Vereinigten Staaten durchgeführt.

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3 Kommentare

  1. Eisvogel

    4. April 2014 at 14:07

    Ich denke, daß Stress im allgemeinen das Leben verkürzt und nicht auf Homophobie beschränkt ist.
    Im übrigen finde ich Homosexualität auch ekelig und widernatürlich.
    Aber das ist meine subjektive Meinung.
    Jeder kann ja heutzutage seinen Trieben freien Lauf lassen.
    Es gibt auch Menschen, die sich von Insekten und Regenwürmern ernähren, find ich auch ekelhaft aber das ist wenigstens natürlich! (;

  2. GeilesFlittchen

    4. April 2014 at 15:40

    Ich glaube kaum das Homosexualität unnatürlicher ist als z.B. das gemeinschaftliche Eheleben.
    Geht man in der Zeit weiter zurück wird man wohl auch eher homosexuelle Höhlenmenschen (Oder z.B. Römer) finden als irgendwelche Heterosexuellen Paare die sich auf ewig Treue schwören…..
    Wer in Ehe lebt und sich nur einem Partner/Partnerin verspricht lebt sicherlich wesentlich unnatürlicher als jemand der sein Leben lang versucht sich mit möglichst vielen Menschen zu paaren.
    Denn das ist der Natürliche Trieb; Und die Scheidungsrate von >30% sagt glaube ich genug aus um zu sehen wie „unnatürlich“ die Ehe ist.

    Blickt man jetzt vlt. nur auf die letzten 1000-5000 Jahre zurück mag Homosexualität vlt. unnatürlicher sein als etwa die Monogamie. Blickt man allerdings auf die Millionen Jahre davor wird man sicherlich mehr homosexuelle Paarungen finden als geschlossene Ehen.
    Natürlich ist also nur wild möglichst viele Partner/innen (des anderen Geschlechts) zu vögeln. Alles andere wäre demnach unnatürlich: Monogamie unnatürlich, Homosexualität unnatürlich, Ehe unnatürlich.
    Jeder zieht seine Grenzen nunmal selbst. Natürlich ist allerdings alles und nichts.

  3. Eisvogel

    7. April 2014 at 15:13

    Natürlich ist nur Monogamie und Polygamie, sie dienen der Fortpflanzung und kommen in der Natur vor. Homosexualität gibt es in der Natur nicht, alle die das betreiben selektieren sich selbst aus, nämlich durch Aussterben. Darum ist es ja „widernatürlich“! Oder nenne mir eine Gattung, die Zweigeschlechtlich und trotzdem homosexuell ist? Und daß ich Homosexualität ekelig finde, ist mein subjektives Empfinden! Wie bereits geschrieben, ich finde auch Regenwürmer zu essen, ekelig! ( ;

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