Die Zahl der Cryptowährungen nimmt immer weiter zu. Schätzungen gehen davon aus, dass es weltweit inzwischen mehr als 1.200 digitale Zahlungseinheiten gibt. Auf eine noch größere Zahl kommt man, wenn man alle System mit einbezieht, die auf einer Blockchain basieren. Immer öfter stellt sich daher die Frage: Wie kann man diese große Menge an Systemen sinnvoll miteinander verknüpfen? Eine Lösung dafür möchte das Projekt Hyper Cash – oder kurz: HCash – bieten. Die eigentliche Plattform existiert allerdings noch ebenso wenig wie die finale Cryptowährung. Als eine Art Übergangslösung wurde daher im Rahmen eines ICO der HShare Token ausgegeben. Dieser soll in einigen Monaten gegen die finale Cryptowährung eingetauscht werden können.


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Eine Sidechain soll verschiedene Kontenbücher miteinander verbinden

Grundsätzlich möchte HCash später einmal mit sogenannten Sidechains operieren. Dieser Ansatz ist im Grunde nicht neu, sondern wird auch bei anderen Projekten bereits genutzt. Die Idee: Anstatt alle Informationen in einer großen Blockchain zu speichern, die dadurch immer größer und komplexer wird, wird für bestimmte Teilbereiche eine neue Blockchain eröffnet. Diese kann mit zusätzlichen Funktionen versehen werden und wird dann nur zu bestimmten Zeiten mit dem Hauptbuch synchronisiert. Die Besonderheit von HCash und dem dazu gehörigen HShare Coin besteht nun darin, dass eine solche Sidechain nicht nur zwischen verschiedenen Blockchains eingerichtet werden soll, sondern auch eine Verbindung zu sogenannten direktionalen azyklischen Graphen – etwa dem IOTA Coin – hergestellt werden kann.

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Bild: HCash

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Das White Paper genügt nicht den höchsten Ansprüchen

Voraussetzung dafür ist, dass neue Blöcke ohne große Wartezeit generiert werden können. Ein Zero Knowledge Proof soll zudem dafür sorgen, dass die Transaktionen vollständig anonym durchgeführt werden können – wie es etwa auch beim Monero Coin der Fall ist. Mit technischen Details geizen die Entwickler hinter dem HShare Token allerdings noch. Das White Paper ist vergleichsweise schlampig verfasst und ergeht sich in großen Teilen in allgemeinen Ausführungen. Auch über das Team hinter dem Projekt ist nur wenig bekannt. Bekannte Namen aus der Crypto-Szene sind dort jedenfalls nicht vertreten. All dies führt dazu, dass immer mal wieder der Vorwurf aufkommt, es handle sich um einen „Scam“ – also einen Betrug. Bisher ist es aber schwer, diese Anschuldigungen zu verifizieren.

Hshare Coin im Video erklärt

Der ICO des Hshare Token verlief erfolgreich

Zumindest konnte der HShare Coin in einem ICO aber bereits zahlreiche Investoren gewinnen, obwohl – wie bereits erwähnt – nur ein Statthalter für die später einmal geplante Cryptowährung ausgegeben wurde. Grundsätzlich attraktiv für die Halter der Token ist es, dass sie bei allen relevanten Entscheidungen mit abstimmen dürfen. Hat sich eine Mehrheit dann für eine Änderung entschieden, soll diese direkt umgesetzt werden. Damit dieses Verfahren funktioniert, müssen die Token aber auch möglichst großflächig verteilt werden, um die Entscheidungsmacht nicht bei sehr wenigen Personen zu konzentrieren. Geplant ist daher, sowohl einen „Proof-of-Stake“-Ansatz als auch das „Proof-of-Work“-Verfahren zu etablieren. Fünf Prozent der erzeugten Coins fließen zudem in einen besonderen Fonds, über deren Verwendung dann wiederum die Token-Halter entscheiden können.

Börsen an denen der Hshare Coin gehandelt wird: Übersicht zu den Märkten

Die Private Keys sollen auch vor Quantencomputern geschützt sein

Der HShare Token wirbt außerdem damit, „quantum-safe“ konzipiert worden zu sein. Dahinter steht die Angst der Crypto-Szene, dass die komplizierten Verschlüsselungssysteme von Private Keys durch neu entwickelte Quantencomputer geknackt werden könnten. Viele Wallets wären damit nicht mehr sicher. Grundsätzlich soll es aber möglich sein, die Algorithmen so zu verbessern, dass sie auch von Quantencomputern nicht umgangen werden können. Dies wollen die Entwickler von Hshare berücksichtigt haben. Auch hier sind die technischen Details allerdings noch unbekannt. Es handelt sich aber in jedem Fall um einen interessanten Punkt. Die wichtigste Tauschbörse für den Hshare Token ist Binance. Dort werden rund ein Fünftel der Transaktionen abgewickelt.

Die Kursentwicklung des Hshare Token

Als noch relativ junge Cryptowährung ohne fertiges Produkt hat Hshare noch mit starken Kursschwankungen zu kämpfen und muss um das Vertrauen der Investoren werben. So war nach dem ICO zunächst ein leichter Abwärtstrend zu verzeichnen, bevor der Kurs kurz vor Weihnachten sogar auf mehr als 30 Euro pro Token stieg. Inzwischen hat aber wieder eine starke Korrektur eingesetzt und der Wert pendelt etwas unterhalb der ursprünglichen Marke von 15 Euro. Die Marktkapitalisierung der 42,6 Millionen Token liegt damit bei knapp über 500 Millionen Euro.

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