Windenergie ist neben Sonnenenergie eine der Hauptquellen für erneuerbare Energien. Sie ist sauber, kann leise und umweltschonend gewonnen werden und ist in unbegrenzter Menge verfügbar. Die benötigten Windräder sind aber nicht bei jedem beliebt. Neben Bedenken in Sachen Tierschutz sehen sie eben auch einfach nicht besonders gut aus. Aus diesem Grund – und natürlich auch, weil da mehr Platz ist – werden Windparks oft vor der Küste im Meer gebaut. In den Niederlanden wurde kürzlich Europas zweitgrößter Windpark dieser Art eröffnet.


Strom für Millionen Niederländer

Der Gemini Windpark liegt direkt hinter dem Horizont vor der Küste der Niederlande bei Groningen und soll jährlich 2,6 Terrawattstunden Energie produzieren. Insgesamt 150 Windturbinen wurden auf einer Fläche von 68 Quadratkilometern aufgebaut. Die Kapazität des Windparks liegt bei 600 Megawatt, was den Gemini Windpark hinter dem London Array zum zweitgrößten Offshore-Windpark der Welt macht.


Die produzierte Energie wird von zwei Substationen gesammelt und dann über 110 Kilometer lange Leitungen in den Hafen von Eemshaven geleitet. Dort wurde eine Landstation eingerichtet, die die Energie verwaltet und in das Stromnetz des Landes einspeist. In den nächsten Jahrzehnten soll der Gemini Windpark Millionen Menschen mit Strom versorgen und die CO²-Emissionen der Niederlande um etwa 1,25 Millionen Tonnen pro Jahr senken.

Die Bauzeit des Projekts betrug mehr als zwei Jahre, die Bauherren waren Van Oord und Siemens. „We have built the wind farm within the scheduled time, within budget and in a safe manner. Gemini thus makes an important contribution to the sustainability of the Netherlands“, so Matthias Haag, der CEO von Gemini.

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