Intuitives Essen, also Essen wonach dem Körper ist, hat der Mensch über Generationen verlernt. Das Übermaß an Angeboten schnellen Essens auf die Hand gebietet so viel Möglichkeiten sich einfach fix etwas reinzustopfen, um nach einem kurzen Moment satt zu werden. Mit Genuss und in Maßen hat das nicht mehr viel gemein. Und genau an diesen Punkten setzt intueat an. Es handelt sich bei dem neu aufgelegten Programm nicht unbedingt um eine Diät im klassischen Sinn, sondern eher um das Gegenteil. Die beiden Medizinstudenten Mareike Awe und Marc Reinbacher haben das Abnehmprogramm perfektioniert und möchten damit tausenden Menschen einen Leitfaden an die Hand geben, sich wieder bewusster zu ernähren und auch nachhaltig und gesund abzunehmen.


Mareike Awe und Marc Reinbacher wollen Diäten den Kampf ansagen (Bild: intueat)
Mareike Awe und Marc Reinbacher wollen Diäten den Kampf ansagen (Bild: intueat)

Lernen auf den Körper zu hören

Dass auch in Deutschland immer mehr Menschen mit Übergewicht und Folgeerkrankungen zu kämpfen haben, ist kein Geheimnis. Genauso bekannt ist auch, dass ein Großteil der Diäten (in Zahlen ausgedrückt über 90 Prozent) nicht dauerhaft funktionieren. Intueat setzt darauf mit Genuss und in Maßen zu essen. Verbote und Einschränkungen gibt es beim intueat Abnehmprogramm nicht. Vielmehr soll der Körper wieder für Essen sensibilisiert werden, zudem sollen die Menschen wieder lernen auf ihren Körper zu hören und zu geben, wonach ihn lüstet. Intueat stellt dabei mehr ein Trainingsprogramm zum Abnehmen dar und nimmt die Community-Mitglieder an die Hand. Im Rahmen eines zwei wöchigen Programms soll das Essverhalten der Teilnehmer dauerhaft verändert werden. Einen großen Stellenwert nimmt dabei auch die innere Motivation ein. Die beiden Gründer werben schließlich für ihr Programm mit dem Slogan: „von innen, statt von außen“. Bisher haben schon 400 Teilnehmer das Online-Programm absolviert. Und das wohl mit Erfolg. „Wir haben Deutschland schon etwa um zwei Tonnen leichter gemacht. Und das ohne Jo-Jo-Effekt“, erklären die beiden Gründer aus Düsseldorf stolz.

Intueat-Gründer im Interview


Intueat möchte sich ganz klar vom klassischen Diät-Mark absetzen. Dazu braucht es ein riesiges Marketing, um die Menschen aufzuklären und behutsam erklären zu können, warum man auch abnehmen kann, ohne auf das verzichten zu müssen worauf man Lust hat. Intueat-Mitglieder werden von der ersten Minute an betreut und nehmen einen Platz in der Community ein. Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Fragen gestellt werden.

Das mittlerweile aus fünf Mitarbeitern bestehende Team probiert rund um die Uhr da zu sein und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Neben diesem Wohlfühlfaktor und der Stütze, wird auch auf mentales Audiotraining gesetzt. Fünf Minuten am Tag sollten dann auch drin sein, um vom grauen Alltag abzuschalten, Kraft zu sammeln und die Sinne zu schärfen. Wichtig ist wieder den Zugang zum eigenen Körper zu finden und Disbalancen zu neutralisieren.  Somit kommt auch ein wenig Esoterik mit ins Spiel. Ruhe schadet prinzipiell nicht.

Intueat im Video erklärt

„Es gibt bei uns keine verbotenen Früchte, die bei Diäten immer so ein bisschen entstehen und dadurch bildet sich auch nicht dieser Heißhunger, den ja viele Leute nach einer Diät beschreiben. Somit kommt es bei uns auch nicht zum Jo-Jo-Effekt. Es gibt keinerlei Verbote und keinerlei Verzicht, das heißt auch Schokolade ist erlaubt.“ erklärt Mitgründer Marc Reinbacher.

Schnupperpaket

Wer intueat einmal ausprobieren möchte, der kann aktuell auf das Schnupperpaket für 19,99 Euro zurückgreifen. Inkludiert ist eine Woche intueat-Programm mit Audio-Trainings, sieben Programmvideos, ein Einblick ins Erfolgstagebuch sowie das Bonusvideo: Teilnehmertreffen. Ein Volltraining beginnt bei 99 Euro pro Monat.

Intueat in der Höhle der Löwen auf Vox

Um für das intuitive Abnehmprogramm zu sensibilisieren und einer breiten Masse einmal vorstellen zu können, nutzt das Team von intueat heute Abend die Bühne der Höhle der Löwen ab 20:15 Uhr auf Vox. Bisher konnte das Team die Investitionen und Kosten aus eigenen Mitteln stämmen. Für die bevorstehende ausgefeilte Marketing-Strategie wird jedoch frisches Kapital benötigt. Mareike Awe und Marc Reinbacher bauen darauf bei den Löwen Eindruck zu schinden und mit intueat das Investitionsinteresse zu wecken. 150.000 Euro benötigen die Gründer. Dafür sind sie bereit zehn Prozent der Unternehmensanteile abzugeben. Als potentielle Investoren dürften vor allem Judith Williams und Jochen Schweizer in den Fokus rücken. Da intueat allerdings auf einem Online-Auftritt basiert, könnte auch Frank Thelen nicht abgeneigt sein.

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