Smartphones und die dazugehörigen Apps wurden auch deshalb populär, weil sich eine breite Masse an Entwicklern fand, die immer neue Dinge programmierte. Diesen Effekt will das Team hinter dem Lisk Coin nun auch auf die Blockchain-Technologie übertragen. Demnach soll es möglich sein, dezentrale Apps – sogenannte Dapps – in Java zu programmieren und dann innerhalb des Lisk-Netzwerkes zum Einsatz zu bringen. Java gehört weltweit zu den beliebtesten Programmiersprachen, sodass ein solcher Schritt potentiell eine große Entwickler Community anlocken könnte. Voraussetzung ist allerdings, dass die Lisk-Blockchain auch eine gewisse Relevanz erreicht. Sicher ist dies keineswegs. Der sehr erfolgreiche ICO scheint aber zumindest ein gewisses Interesse der Investoren unter Beweis zu stellen.


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Eine Mainchain und viele Sidechains

Das Besondere an der Idee hinter Lisk ist die Tatsache, dass alle Dapps jeweils auf einer eigenen Sidechain existieren sollen. Siedechains selbst sind keine neue Entwicklung. Grundsätzlich handelt es sich dabei um Auslagerungen aus einer größeren Blockchain. Bestimmte Teile und Funktionen werden also in eine neue Blockchain integriert, in der dann zunächst unabhängig neue Blöcke generiert werden. Erst zu einem späteren Zeitpunkt werden die jeweiligen Kontenbücher dann wieder synchronisiert. Der Vorteil einer solchen Maßnahme ist, dass die Hauptchain nicht zu komplex wird. Außerdem können in die jeweilige Sidechain beliebig viele neue Funktionen integriert werden. Im Falle des Lisk Coin steht zudem ein weiterer Aspekt im Vordergrund: Schadhafter Code in einer der Dapps würde die Haupt-Blockchain nicht beschädigen.

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Bild: Lisk

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Statt Mining gibt es 101 Delegierte

Beim Bitcoin stellen die Nutzer Rechenleistung zur Verfügung und erstellen so neue Blöcke. Dafür werden sie mit neuen Coins belohnt – was man als Mining bezeichnet. Die Macher hinter dem Lisk Coin halten diesen Ansatz allerdings für verschwenderisch. Tatsächlich wird für das Bitcoin-Mining inzwischen mehr Energie verbraucht als von allen Einwohnern Dänemarks zusammen. Beim Lisk Coin werden die neuen Blöcke daher durch 101 Delegierte generiert und die Transaktionen somit bestätigt. Diese Auserwählten werden allerdings nicht einfach vom Entwickler-Team bestimmt, sondern sollen von den Besitzern der Lisk Token gewählt werden. Dieser Ansatz wird auch als „Delegated Proof of Stake“ bezeichnet. Bisher gibt es aber noch nicht ausreichend Erfahrungswerte, um einschätzen zu können, ob er auch wirklich sicher ist.

Lisk Coin im Video erklärt

Das Team hinter dem Lisk Coin

Gegründet wurde die neue Cryptowährung von Max Kordek. Er studiert im eigentlichen Leben Elektroingenieurwesens an der RWTH Aachen, ist aber auch in der Crypto-Szene ein bekannter Name. So arbeitete er zuvor auch bei Litecoin, NXT und Crypti mit. Mit den Machern von Crypti überwarf er sich dann allerdings und gründete stattdessen sein eigenes Projekt. Selbiges gilt auch für seinen Mitstreiter Oliver Beddow, der heute als CTO bei Lisk aktiv ist. Von Beginn an legten die beiden zudem viel Wert auf einen rechtlich sauberen Ansatz. Als juristischer Berater ist daher mit Axel Hellinger ein durchaus renommierter Anwalt aktiv. Die Macher hinter dem Lisk Coin scheinen also nicht die Konfrontation mit den staatlichen Institutionen zu suchen, sondern legen Wert darauf sich in einem rechtlich korrekten Rahmen zu bewegen.

Börsen an denen der Lisk Coin gehandelt wird: Übersicht zu den Märkten

Der Lisk Coin erlebte einen erfolgreichen ICO

Wie viel Vertrauen die Investoren in die Idee und das Team von Lisk haben, zeigte sich beim „Initial Coin Offering“ der neuen Kryptowährung. Insgesamt konnten dabei mehr als 5.000 Bitcoins eingenommen werden – was damals einem Wert von rund zwei Millionen Euro entsprach. Damals handelte es sich um einen der erfolgreichsten Pre-Sales von Token weltweit. Für die Entwickler des Projekts bringen die Einnahmen einen großen Vorteil mit sich: Sie können sich nun zunächst voll auf ihr Produkt konzentrieren, weil die Finanzierung für einige Jahre gesichert ist. Dies ist aber auch notwendig. Denn die Macher betonen immer wieder, dass es sich um ein langfristiges Projekt handelt. Bis alle Funktionen zur Verfügung stehen, dürften noch einige Jahre vergehen.

Die Kursentwicklung des Lisk Token

Nach dem erfolgreichen ICO ging der Kurs des Lisk Token allerdings zunächst in den Keller und lag fast ein komplettes Jahr unterhalb von einem Euro pro Einheit. Dies änderte sich allerdings, als im Sommer 2017 ein langfristiger Kursanstieg einsetzte. Diese Entwicklung begann damit etwas früher als bei vielen anderen Cryptowährungen und beschleunigte sich zusehends. Nach einem Kursfeuerwerk im Dezember wurde Anfang 2018 der bisherige Höchstwert von knapp dreißig Euro pro Token erreicht. Anschließend setzten starke Kursschwankungen mit absteigender Tendenz ein. Aktuell pendelt der Wert eines Lisk Token rund um die Zwanzig-Euro-Marke. Die 118 Millionen Münzen kommen damit auf eine Marktkapitalisierung von mehr als zwei Milliarden Euro.

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