Rich Lee möchte seine Partnerin nicht nur mit rein menschlichen Fähigkeiten verwöhnen, sondern er setzt zusätzlich auf implantierte Technik. Seine Logik: Da Frauen auf Vibratoren stehen, sollte das Geschlechtsteil des Mannes ebenfalls vibrieren können. Zu diesem Zweck hat er ein Gerät erfunden, dass er sich implantieren lassen will: den Lovetron 9000.


Starke Gefühle nur noch mit technischer Hilfe?

Implantierbarer Vibrator Lovetron 9000 bald in Serienproduktion?

Der Lovetron besitzt in etwa die Größe einer 1-Euro-Münze, er besitzt einen starken kleinen Motor, der ein erigiertes Glied zum Vibrieren bringt. Wer das Gerät verwenden möchte, muss es sich am Schambein implantieren lassen, Rich Lee selbst möchte der erste Prototyp mit eingebautem Vibrator werden. Sollte das System funktionieren, dann geht der Lovetron in Serienproduktion, denn schließlich sollen noch zahlreiche weitere Frauen auf dieser Welt von einem vibrierenden Lover profitieren dürfen. Mutieren demnächst also alle Männer, die es sich leisten können, zu Sex-Cyborgs? Biohacker rund um den Erdball basteln längst an solchen und vielen anderen Gadgets, die in Zukunft mit dem menschlichen Körper verschmelzen sollen, frei nach dem Motto: Wenn die natürliche Ausstattung nicht reicht, dann hilft die Technik weiter! Die Frage ist nur: Wo führt das hin?

Erotische High-Tech-Erlebnisse in virtuellen Welten

Die Sexspielzeuge der Zukunft müssen zum Glück nicht unbedingt implantierbar sein: Teledildonics nennen sich zwei spannende Toys, eines für den Mann und eines für die Frau, die menschliche Bewegungen übertragen können. Sie lassen sich beispielsweise mit erotischen Filmen synchronisieren, aber auch die Nutzung für Paare, die miteinander schlafen möchten, aber räumlich getrennt sind, ist nicht ausgeschlossen. Leider funktioniert aktuell nur das Männerspielzeug auf entsprechende Weise, das Teledilconic für die Frau muss noch nachgerüstet werden. In Verbindung mit einer VR-Brille oder anderen Wearables, die mittels elektrischer Impulse gezielt Nerven stimulieren, ergibt sich in Zukunft ein erotisches High-Tech-Erlebnis, das sich entweder mit realen Partnern koppeln aber auch ganz losgelöst von einem menschlichen Gegenüber nutzen lässt.


Braucht es für guten Sex wirklich mehr als nur zwei Menschen, die miteinander harmonieren?

Technische Aufrüstung versus Mensch-zu-Mensch-Begegnungen

Ob wir uns demnächst überhaupt noch vorstellen können, ganz ohne technische Ausrüstung den Emotionen einfach freien Lauf zu lassen, scheint damit fast schon fraglich. Orgasmus-Verstärker, Gefühlsintensivierer, Vibrationsimplantate und Sexroboter: Wollen wir uns wirklich auf diese Entwicklungen einlassen – oder gehen uns authentische Mensch-zu-Mensch-Begegnungen doch schlussendlich über alles?

Quelle: dailymail.co.uk, gizmodo.com

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1 Kommentar

  1. Christoph

    26. Februar 2017 at 19:17

    Und brauch der Typ für das Teil eine Fernbedienung oder wie schaltet er es an? Hoffentlich ist ihm klar, dass fast jeder Vibrator in der Intensivität verstellbar ist. Zu viel ist dann auch nicht mehr so angenehm. Und wie sieht es mit der Stromversorgung aus? Also ich glaube, dass da noch einiges gemacht werden muss, damit die Leute das so annehmen.

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