Der Erfolg von Tesla beruht auf zwei Säulen. Zum einen ist es dem Konzern gelungen, weltweit eine treue Fangemeinde aufzubauen, die auch Verspätungen und all zu optimistische Ankündigungen verzeiht. Auf der anderen Seite sind dem Konzern aber auch auf technischer Seite einige wichtige Durchbrüche gelungen. Tesla gehört daher zu den Technologieführern im Bereich der Elektromobilität. Zuletzt kündigte der Konzern beispielsweise eine Verbesserung der Effizienz bei den Modellen S und X an. Weil dort neuerdings Permanentmagnet-Drehstrom-Synchronmotoren verbaut werden, steigt die Reichweite jeweils um rund zehn Prozent. Entwickelt wurden die neuen Motoren ursprünglich für das Model 3, mit dem der Konzern den Massenmarkt erobern möchte. Dank der gesteigerten Effizienz kommt das Model S nun auf eine Reichweite von bis zu 610 Kilometern.


Die maximale Beschleunigung kostet Reichweite

Deutlich weiter kommen sollen die Käufer des Tesla Roadster 2. Dies bestätigte Firmenchef Elon Musk auf Twitter. Dort wurde er gefragt, ob von den neuen Motoren auch die zukünftig geplanten Modelle profitieren werden. Daraufhin gab der Firmenchef an, dass der für das nächste Jahr geplante Roadster 2 die Marke von 1.000 Kilometern pro Akkuladung überschreiten wird. Wie immer bei Elektroautos dürfte allerdings auch hier gelten: Die maximale Reichweite wird nur bei einer sehr defensiven Fahrweise erreicht. Wer hingegen die Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer in weniger als zwei Sekunden regelmäßig voll ausnutzt, dürfte trotz der neuen Motorentechnik deutlich öfter zur Ladestation fahren müssen. Auch beim Thema Laden hat Tesla allerdings Verbesserungen erreicht.


Der Roadster 2 ist vergleichsweise teuer

So unterstützen die aktuellen Modelle S und X bereits den neuen Supercharger V3. Dieser liefert bis zu 200 kW und ist damit rund 50 Prozent leistungsfähiger als das Vorgängermodell. Für die Tesla-Fahrer bedeutet dies: Auch die benötigte Ladezeit verringert sich um rund die Hälfte. Der neue Roadster 2 soll im nächsten Jahr erstmals vom Band laufen und an die ersten Kunden ausgeliefert werden. Diese sollten allerdings ein wenig Kleingeld zur Verfügung haben. Denn aktuellen Planungen zufolge wird das Fahrzeug stolze 200.000 Dollar kosten. Die Einnahmen dürfte Tesla gut gebrauchen können: Nachdem im vergangenen Jahr für sechs Monate die Gewinnschwelle überschritten wurde, musste in diesem Jahr bereits wieder ein hoher Verlust vermeldet werden.

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