Vom finnischen Startup Senseg wurden erste Prototypen der Tixel „Feel Screens“ vorgestellt. Die von Senseg genutzte Technologie macht verschiedene Texturen auf den Touchscreens fühlbar.


Anders als die bisherigen Lösungen, ein haptisches Feedback auf Touchscreens zu bringen, wird bei den Senseg Tixel Prototypen nicht nur ein einfaches Vibrieren der Displays erzeugt. Elektrostatische Felder, die in Echtzeit auf den Senseg Displays erzeugt werden, bringen frei konfigurierbare Wiederstände auf die Displays, mit denen unterschiedliche Oberflächen simuliert werden können. Vielleicht lässt sich diese Technologie ja auch auf den LC-Displays mit integrierter Solarzelle einsetzen, um den Energie Mehrbedarf auszugleichen.


Video mit einer Demonstration der Senseg Technologie

Produkt soll 2012 die Marktreife erlangen

Die neue Senseg Technologie wurde vom Renommiertem Time Magazin bereits als eine der “50 Top Best Innovations” gekürt. Im Gegensatz zu Apple, die bereits seit 2008 im Besitz eines Patents für eine ähnliche Technologie sind, will Senseg seine ersten Tixel „Feel Screens“ bereits im kommenden Jahr zur Marktreife bringen. Die Senseg Technologie soll sich übrigens auf unterschiedlichste Oberflächen aufbringen lassen. Auch Microsoft hat sich im Jahre 2009 bereits mit der Entwicklung eines Touchscreens mit haptischem Feedback befasst.

Fühlbare Bildschirme für verschiedene Anwendungen

Mit der Senseg Technologie soll Anwendungsentwicklern (App-Entwicklern) eine besondere Entwicklungsumgebung zur Verfügung gestellt werden. So soll es ihnen ermöglicht werden, die gewünschten Effekte aus verschiedenen Anwendungen heraus aktivieren zu können. Sensegs Tixel Technologie der „fühlbaren Bildschirme“ funktioniert übrigens geräuschfrei. Ein weiterer Ansatz zum Erzeugen haptischen Feedbacks ist übrigens eine Entwicklung an der Universität von Californien, an der man ein verhältnismäßig günstiges HUVR-System entwickelt hat.

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