Nahe der chinesischen Metropole Liuzhou regt sich etwas Besonderes: Dort bauen die Chinesen aktuell eine grüne Waldstadt mit über 40.000 Bäumen und 1 Million Pflanzen. Die Nation ist arg gebeutelt durch Luftverschmutzung und Smog-Alarm, nun soll ein neuer Ansatz her und den Menschen wieder echte Lebensqualität bringen.


Lebensqualität in der Forest City / Foto: Screenshot aus Youtube-Video s.u.

Die Einwohnerzahl wird wahrscheinlich bei etwa 30.000 liegen

Insgesamt sollen in der sogenannten »Forest City« sogar mehr Bäume als Menschen leben. Die Einwohnerzahl wird demnächst bei etwa 30.000 liegen, eine moderate Zahl verglichen mit den geradezu explodierenden Mega-Städten des Landes. Die stark wachsende Urbanisierung und die damit einhergehenden Umweltprobleme gehören zu den stärksten Herausforderungen, mit denen China aktuell zu kämpfen hat; die Waldstadt, die bis 2020 fertiggestellt sein soll, stellt einen vielversprechenden Lösungsansatz dar. Pflanzen tragen enorm zur Verbesserung der Atemluft bei, filtern Schmutzpartikel und reichern die Umwelt mit Sauerstoff an. Außerdem tragen sie zum CO2-Abbau bei und dienen als Lebensraum für viele verschiedene Tiere. Man rechnet selbstverständlich damit, dass sich in der Forest City nicht nur menschliche Wesen ansiedeln, sondern auch Säugetiere, Insekten und Vögel. So entsteht ein vielfältiger biologischer Lebensraum für alle!

Einmal anschauen und auf sich wirken lassen


Die grüne Stadt bringt viele Vorteile, aber auch Nachteile mit

Eine grüne Stadt heizt sich in den Sommermonaten viel weniger auf als eine Betonwüste. Das viele Grün sorgt dafür, dass die Temperaturen moderat bleiben und die Bewohner sich entspannen können. Außerdem schlucken die dichten Blätterdächer sehr viel Lärm und bewirken so, dass es in der Forest City deutlich ruhiger zugeht als in anderen größeren menschlichen Ansiedlungen. Das sind wirklich viele Vorteile auf einmal, doch sollten wir auch einen Blick auf die möglichen Nachteile werfen:

Die Vegetation benötigt Pflege und, wenn es mal längere Zeit nicht regnet, eine intensive Bewässerung. Das kostet sicherlich viel Zeit und Geld, sodass alle Einwohner an einem Strang ziehen müssen, um ihr grünes Umfeld dauerhaft zu erhalten. Außerdem stellt die Begrünung hohe Anforderungen an die Bauqualität, die Häuser müssen äußerst stabil, resistent gegen Wurzelwachstum sowie gegen langfristig einwirkende Feuchtigkeit sein. Es ist also damit zu rechnen, dass allein die Baukosten enorme Summen erreichen. Profitieren werden also mit hoher Wahrscheinlichkeit eher finanzstarke Menschen, die sich den teuren Wohnraum leisten können.

Umweltfreundliche energetische Leckerlis

Die geothermischen Heizsysteme, die zahlreichen Solarmodule, die umweltfreundliche Schwebebahn und die Schnellstrecke für Elektroautos gesellen sich als nachhaltige Leckerlis zum Gesamtpaket dazu. Ohne Frage entsteht hier sehr wahrscheinlich eine Stadt, in der es sich wirklich leben lässt, im größtmöglichen Einklang mit der Umwelt.

Quelle: mutternatur.net

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