Der Physiker Stephen Hawking gehört zu den intelligentesten Menschen der Welt. Für ihn steht allerdings außer Frage, dass Roboter schon bald deutlich intelligenter sein werden als selbst der schlauste Mensch. Diese Prognose äußerte er zumindest diese Woche auf der Konferenz Zeitgeist 2015 in London. Die Frage, mit der sich die Menschheit deswegen befassen müsse sei, wer letztlich die künstliche Intelligenz kontrolliere. Die Zukunft der Menschheit hängt demnach von der Weisheit und der Kooperation der an künstlicher Intelligenz forschenden Wissenschaftler ab.


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Künstliche Intelligenz muss kontrolliert werden

„Computer werden irgendwann innerhalb der nächsten 100 Jahre mit ihrer künstlichen Intelligenz den Menschen überholen“, so der weltbekannte Physiker. „Wenn das passiert müssen wir sicherstellen, dass die Computer Ziele verfolgen, die mit unseren übereinstimmen.“ Als künstliche Intelligenz werden dabei Systeme bezeichnet, die Aufgaben übernehmen für die normalerweise menschliche Intelligenz benötigt wird. Googles selbst fahrende Autos oder Apples Spracherkennung Siri sind aktuelle Beispiele für eine solche künstliche Intelligenz.

Hawking appelliert an die Weisheit der Wissenschaftler

Während natürlich niemand Angst haben muss, dass die Stimme aus dem Smartphone eines Tages die Weltherrschaft übernimmt, könnte die weitere Entwicklung auf diesem Gebiet. Durchaus existenzielle Gefahren für die Menschheit mit sich bringen. „Die Entwicklung von vollständiger künstlicher Intelligenz könnte das Ende der menschlichen Rasse bedeuten“, warnt Hawking. Er appelliert deswegen an die Wissenschaft, neue Entwicklungen gemeinsam zu koordinieren und so die Kontrolle über die künstlich erschaffene Intelligenz zu behalten. „Unsere Zukunft ist ein Wettrennen zwischen der wachsenden Macht der Technologien und der Weisheit mit der wir sie nutzen“, prophezeit Hawking.


Ein sehr anschauliches Beispiel für die Gefahren künstlicher Intelligenz sind Kampfroboter, die zukünftig selbstständig und ohne direkte Steuerung in Schlachten ziehen könnten. Human Rights Watch und die Harvard Law School haben daher bereits im vergangenen Monat ein weltweites Verbot solcher Forschungen gefordert.

Via: Newsweek

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